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23.03.2016 17:00

„Billig-Öffis“ für Flüchtlinge kosten 170.000 Euro

Vergünstigte oder gar kostenfreie Öffi-Nutzung für Flüchtlinge in Wien? Dieses Thema wird derzeit zwischen Bund und Stadt heftig diskutiert. Eine "Monatskarte light" für 17 Euro pro Kopf würde bei 10.000 Flüchtlingen jeden Monat 170.000 Euro kosten. Im Jahr wären das zwei Millionen Euro.

Die Stadt möchte mit den Gratis- oder Billig-Tickets für Flüchtlinge den bürokratischen Aufwand reduzieren, die Opposition läuft Sturm gegen die Pläne. Die FPÖ hätte ein solch spendables Verhalten der Stadt lieber Pensionisten gegenüber. "Kostenlose Öffis wären ein Schlag ins Gesicht jener älteren Mitmenschen, die ihr Leben lang gearbeitet und Steuern gezahlt haben", ärgert sich der freiheitliche Verkehrssprecher Toni Mahdalik. Er erinnert an die vielen Erhöhungen für Pensionisten in den vergangenen Jahren:

  • Im Jahr 2007 kostete das Zweifahrten-Ticket für Senioren 2,30 Euro, 2012 schon 2,50 Euro und derzeit 2,80 Euro.
  • Die Kurzfahrscheine für ein paar Stationen wurden abgeschafft - laut den Wiener Linien allerdings, weil es keinen Bedarf mehr gab.
  • Angehoben wird auch schrittweise das Antrittsalter für ermäßigte Seniorentickets - und zwar von 60 auf 65. Derzeit liegt es bei 62 Jahren.
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