Di, 22. Mai 2018

Zufallsrettung

23.03.2016 14:30

Von Schneeloch verschluckt!

Diese Pulverschnee-Abfahrt in der italienischen Sella Nevea nahe der Kärntner Grenze wird ein Skifahrer nicht mehr vergessen: Der Italiener war in ein Schneeloch gestürzt und konnte aus seinem eisigen Gefängnis nicht mehr entkommen! Zwei Freerider - Vater und Tochter - fanden ihn durch Zufall und retteten ihn.

"Ich war mit Papa freeriden. Da fand ich in einer kurzen Pause einen Skistock neben einem großen Schneeloch, das ich zuerst gar nicht gesehen hatte", schildert die junge Slowenin Lea Lazar, den unglaublichen Vorfall, den sie mit ihrer "GoPro"-Helmkamera gefilmt hat.

"Wir riefen hinunter, und jemand antwortete uns", erzählt Lazar. Es handelte sich um einen Italiener, der allein im freien Gelände abgefahren und in das Loch gestürzt war. Der Mann ist dabei wie durch ein Wunder unverletzt geblieben, konnte jedoch nicht aus dem mehrere Meter tiefen Loch.

Die slowenischen Freerider schlugen sofort Alarm. Mit Hilfe italienischer Retter und Alpinpolizisten gelang es, den Skifahrer mittels Seil aus seinem eisigen Gefängnis zu ziehen. Der Italiener, der bereits mehrere Stunden im Schneeloch gesteckt hatte, wurde dann vom Rettungshubschrauber ins Spital geflogen.

Lazar: "Wenn wir ihn nicht durch Zufall gefunden hätten, wäre der Mann wahrscheinlich gestorben." Und sie fügt hinzu: "Nie allein im freien Gelände fahren!"

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