Mi, 22. November 2017

Dem Tod entronnen

23.03.2016 15:15

Mann überlebte Terror in Brüssel, Paris und Boston

Der Mormonen-Missionar Mason Wells (links im Bild) hat am Dienstag das Blutbad am Brüsseler Flughafen mit einer schweren Beinverletzung sowie Verbrennungen knapp überlebt. Glück im Unglück hatte der 19-jährige US-Bürger aus Utah aber auch schon davor: Er war bereits bei den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 und beim Boston-Marathon am 15. April 2013 dem Tod von der Schaufel gesprungen.

Während dem jungen Mann in Brüssel, wo bei mehreren Anschlägen insgesamt mehr als 30 Menschen starben, von einem Bombensplitter die Achillessehne zerfetzt wurde und er außerdem Verbrennungen im Gesicht und an den Armen davontrug, war er bei den beiden anderen Attacken sogar unverletzt davongekommen.

Boston und Paris unverletzt überlebt
Beim Boston-Marthon hielt sich Wells in der Nähe des Ziels auf, als in der Menschenmenge binnen weniger Sekunden zwei in Rucksäcken versteckte Bomben detonierten. Drei Menschen mussten damals ihr Leben lassen, beinahe 300 wurden verletzt. Wells kam ohne die geringste Blessur davon - ebenso wie am 13. November 2015 in Paris, als an mehreren verschiedenen Tatorten 130 Menschen von Terroristen ermordet wurden.

Wells Vater Chad sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender ABC: "Das ist seine dritte Terrorattacke. Es ist traurig, aber er hat immer wieder Verbindungen zu Explosionen. Wir leben in einer gefährlichen Welt, in der nicht jeder nett und liebevoll ist. Er hatte Gottes besonderen Segen." Und ein Vertreter der Mormonen erklärte: "Obwohl er am Boden lag und blutete, hat er seinen Humor nicht verloren und ist in dieser Situation gelassen geblieben."

Auch Wells' Begleiter in Brüssel verletzt
Als in Brüssel die Bomben am Flughafen explodierten, war Mason Wells, der sich laut den Ärzten von seinen Verletzungen vollkommen erholen wird, gerade mit einem weiteren Mormonen-Missionar namens Joseph Empey (rechts im Bild) unterwegs. Der 20-Jährige wurde zwar nicht von Splittern getroffen, erlitt aber Verbrennungen zweiten Grades an den Händen und am Kopf.

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