Sa, 16. Dezember 2017

Kleine Sensation

23.03.2016 13:25

Pandas im Tiergarten Schönbrunn haben sich gepaart

Bei den Großen Pandas im Tiergarten Schönbrunn herrschen Frühlingsgefühle: "Yang Yang" und "Long Hui" haben sich am Mittwoch mehrmals gepaart. Bei Großen Pandas ist das eine Sensation. In keinem anderen Zoo in Europa pflanzen sich diese bedrohten Bären auf natürliche Weise fort.

Bei der Zucht setzen andere Zoos und vor allem die Zuchtstationen daher auf künstliche Besamung. "Die Paarungszeit bei Pandas ist nur einmal im Jahr und ausgesprochen kurz. Die Weibchen sind nur zwei bis drei Tage empfängnisbereit", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Verändertes Verhalten in der Paarungszeit
Dieses Mal sind die Pandas fast einen Monat früher dran. Bereits seit etwa einer Woche haben die Tierpfleger Anzeichen bemerkt und die Tiere, die außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger sind, zusammen gelassen. In dieser Zeit sind sie unruhig, fressen wenig, markieren viel und geben viele Laute von sich.

Ergebnis des Techtelmechtels bleibt abzuwarten
Nun heißt es allerdings abwarten: Ob die Paarung erfolgreich war, wird sich erst in ein paar Monaten zeigen. Die Tragzeit schwankt zwischen 97 und 163 Tagen. Grund dafür ist eine sogenannte verzögerte Einnistung. Dabei ruht die befruchtete Eizelle einige Zeit in der Gebärmutter, bevor sie sich einnistet und weiterentwickelt.

Schon drei Mal Panda-Nachwuchs in Schönbrunn
Bereits drei Mal hat im Tiergarten Schönbrunn ein Panda-Jungtier das Licht der Welt erblickt: "Fu Long" im Jahr 2007, "Fu Hu" im Jahr 2010 und "Fu Bao" im Jahr 2013. Alle drei Bären sind im Alter von zwei Jahren nach China übersiedelt.

Pandas verschwinden aus ursprünglicher Heimat
In ihrer Heimat, den Bergwäldern im Südwesten Chinas, leben laut der letzten Zählung nur noch rund 1860 Große Pandas. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich seit Ankunft des Panda-Pärchens "Yang Yang" und "Long Hui" im Jahr 2003 am Panda-Schutzprogramm.

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