Fr, 17. November 2017

Schwer verletzt

22.03.2016 20:54

Ex-Basketball-Profi unter Terroropfern von Brüssel

Es ist ein Bild des Schreckens: Eines der weit mehr als 200 Opfer der schrecklichen Terror-Attacken in Brüssel liegt im Flughafen Zaventem am Boden in einer Blutlache. Der Mann schaut benommen und unsicher um sich, seine Kleidung ist teilweise zerrissen und er ist mit Staub bedeckt. Bei dem Mann handelt es sich um Sebastien Bellin, einen ehemaligen belgischen Basketball-Profi.

Vonseiten des ehemaligen Klubs Bellins, Oostende, hieß es, dass der 37-jährige 2,06-Meter-Hüne bei der Detonation einer der beiden am Flughafen gezündeten Bomben 20 Meter durch die Luft geschleudert worden sei. Später wurde bekannt, dass Bellin eine erste Operation überstanden habe. Allerdings: In seinen Beinen und seiner Hüfte seien noch immer Bombensplitter zurückgeblieben.

Offenbar als Teil der Delegation des belgischen Basketball-Klubs Antwerpen Giants war Bellin auf dem Weg von Brüssel nach Italien, wo die Mannschaft im Viertelfinale des FIBA Europa Cups gegen Varese hätte antreten sollen. Das Spiel wurde inzwischen abgesagt, auch wenn die Basketballer selbst mehr Glück hatten als Bellin. "Wir sind sicher", so ein Sprecher des Klubs, man habe die Abflughalle bereits verlassen gehabt, als die Bombe detonierte.

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