Mi, 13. Dezember 2017

Asylkrise

22.03.2016 16:38

Syrien-Krieg als Hausaufgabe an Wiens Schulen

Das Flüchtlingsthema ist allgegenwärtig - in den Medien, am Stammtisch oder zu Hause. Auch in Wiens Schulen steht die Asylkrise auf dem Lehrplan. Viele Eltern halten die Auseinandersetzung für sinnvoll und wichtig, bei manchen stößt sie auf Widerstand. Kritiker haben sich jetzt bei der Anti-Islam-Hotline der FPÖ gemeldet.

"Warum ist Abdullah alleine aus Syrien geflohen?" oder "Was machen Schlepper"- diese und weitere Fragen mussten die 13-jährigen Schüler der Steinbrechergasse (Donaustadt) beantworten. Außerdem zählte die Auseinandersetzung mit der Geschichte Syriens zu ihren Hausaufgaben.

FPÖ: "Thema hat nichts in den Schulen verloren"
"Ich finde es nicht in Ordnung, dass sich unsere Kinder mit der Flüchtlingskrise beschäftigen müssen", kritisiert Cornelia S. das vierseitige Papier. Unterstützung bekommt die Mutter eines Sohnes von der FPÖ: "Das Thema hat nichts in den Schulen verloren", so Klubobmann Dominik Nepp. Wie die Eltern befürchtet Nepp, dass dadurch der eigentliche Lehrplan vernachlässigt werden könnte.

"Schule ist dazu da, unsere Welt wahrzunehmen und natürlich auch mit Kindern zum Thema zu machen. Die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen anhand von Texten zählt zur täglichen Arbeit in unseren Schulen", heißt es aus dem Stadtschulrat, bei dem bislang keine Beschwerden eingetroffen sind.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden