So, 19. November 2017

Terror in Brüssel

22.03.2016 14:55

„Schreckliche Zeiten!“ ÖFB-Teamkicker bestürzt

Die Terroranschläge von Brüssel am Dienstag haben auch bei der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft Besorgnis ausgelöst. Knapp drei Monate vor Beginn der EURO 2016 in Frankreich und vier Monate nach den Attentaten von Paris rückt damit wieder die Sicherheitsfrage bei der kontinentalen Endrunde vom 10. Juni bis 10. Juli in den Blickpunkt.

Marc Janko zeigte sich auch im Hinblick auf die Europameisterschaft bestürzt über die Vorfälle. "Wir leben in schrecklichen Zeiten. Es ist nicht einfach, aber man versucht es als Spieler so gut wie möglich auszublenden. Die Sicherheitskräfte werden hoffentlich ihre Arbeit machen", sagte der Basel-Legionär und betonte: "Wir fühlen uns alle sehr gut aufgehoben."

"Nicht einschüchtern lassen"
Teamchef Marcel Koller meinte zu den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt: "Es ist wichtig, sich nicht einschüchtern zu lassen. Die wollen das ja, dass man ängstlich ist und nicht mehr rausgeht. Es ist schon wichtig, gut zu beobachten, aber auch, dass man rausgeht und sein Leben lebt", sagte der Schweizer.

Ab 14. Juni im EURO-Modus
Das ÖFB-Team trifft im Rahmen der Europameisterschaft am 14. Juni in Bordeaux auf Ungarn, am 18. Juni im Prinzenpark-Stadion von Paris auf Portugal und am 22. Juni in Paris/St. Denis auf Island. Vor der dortigen Arena hatten sich am 13. November des Vorjahres während des Länderspiels Frankreich gegen Deutschland Selbstmord-Attentäter in die Luft gesprengt.

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