Mo, 20. November 2017

Kein Training

22.03.2016 12:53

„Bad Boy“ Kruse: Wolfsburg hält (noch) zu ihm

Max Kruse bleibt vorerst Spieler des VfL Wolfsburg und soll am Mittwoch wieder mit der Mannschaft trainieren. Das kündigte VfL-Trainer Dieter Hecking am Dienstag an. Einen Tag nach der Suspendierung vom deutschen Nationalteam trainierte der Offensivmann allerdings nicht mit der Mannschaft. "Wir sehen ja, was hier heute los ist", fügte Hecking hinzu: "Das muss er nicht durchmachen."

Kruse war zuletzt mehrfach wegen privater Dinge in den Schlagzeilen. Zur Frage, ob er den Verein verlassen müsse, sagte der Wolfsburger Trainer: "Davon gehe ich im Moment nicht aus." Bundestrainer Joachim Löw hatte den Wolfsburg-Profi am Vortag für die kommenden Länderspiele aus dem Kader gestrichen, weil der sich "unprofessionell verhalten" habe.

Kruse nahm Reporterin Handy weg
Kruse hatte nach dem enttäuschenden 1:1 seines Teams am Samstag in der Liga gegen Darmstadt seinen 28. Geburtstag in einem Berliner Club gefeiert. Dabei fotografierte eine Reporterin den Kicker mehrfach ungefragt. "Natürlich war ich irgendwann genervt und habe dann vielleicht unpassend reagiert", sagte Kruse der "Bild"-Zeitung. Der Profi soll der Frau das Handy weggenommen und Fotos gelöscht haben. Er habe den Vorfall am Sonntag in einem persönlichen Gespräch mit der Journalistin ausgeräumt, erklärte Kruse. Das war aber nicht der einzige Vorfall Kruses in der jüngsten Zeit. Vor einigen Monaten ließ er eine hohe Summe in bar in einem Taxi liegen.

Großkreutz stärkt Kruse den Rücken
Unterstützung erhielt Kruse von Kevin Großkreutz. "Nur weil man Profi ist muss man sich alles gefallen lassen?! Jeder Mensch hat eine Leiche im Keller und sollte sich an die eigene Nase packen", schrieb der Teamspieler vom VfB Stuttgart auf Instagram. Der ehemalige Dortmunder war in der Vergangenheit ebenfalls schon unangenehm aufgefallen. Vor der WM 2014 hatte Löw Großkreutz gerüffelt, nachdem sich dieser auf der DFB-Pokal-Feier des BVB daneben benommen haben soll.

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