Mi, 22. November 2017

Rapid in der Krise

22.03.2016 08:55

Barisic: „Wir dürfen den Glauben nicht verlieren!“

Zehn Meisterschaftsniederlagen sind bei einem Verein mit den Ansprüchen Rapids inakzeptabel. Sechs mehr als Tabellenführer Salzburg - das erklärt auch den Vier-Punkte-Rückstand. Nach dem 0:1 in Ried (siehe Video oben) regieren bis zum Spitzenduell gegen den Meister jetzt die Durchhalteparolen: "Wir haben das Potenzial, uns rauszumanövrieren", glaubt Sportchef Andreas Müller. Trainer Zoran Barisic: "Wir dürfen den Glauben nicht verlieren."

Müller gab zu, dass sich Rapid durch seine fehlende Effizienz in eine schwierige Situation manövriert hat - aber die Flinte ins Korn werfen, das gibt es nicht. "Das Wichtigste ist, dass wir nicht den Glauben an uns verlieren", meinte Trainer Zoran Barisic noch in Ried. "Wir müssen einfach das Glück, das uns in Altach und Ried fehlte, wieder zu uns zurückholen." Mitunter gibt's dazu die seltsamsten Rezepte. Rieds Trainer Paul Gludovatz gab lächelnd zu, dass er vier Tage vor dem Sensationssieg die zweite Trainingseinheit einfach sausen ließ. Stattdessen stand Stockschießen auf dem Programm. Die Innviertler Version der Lockerheit, für die in England das Sensationsteam Leicester steht.

Was Rapid-Legende Michael Konsel zur aktuellen Krise in Grün-Weiß sagt, sehen Sie im folgenden Video:

Platz zwei in Gefahr?
Christopher Dibon, erstmals Kapitän bei einer Niederlage, fiel nur eine Reaktion auf das 0:1 ein: "Wir müssen die Pause nützen, zwei Wochen lang im Training Vollgas geben, total fokussiert auf Salzburg sein, unser gesamtes Potenzial abrufen." Dann würde es die Tore für den notwendigen Sieg geben, der für Spannung in den letzten sieben Runden sorgen würde. Ansonsten ist Platz zwei in noch ärgerer Gefahr als derzeit. Apropos Training: Es gibt keiner zu, aber die "Mondlandschaft" am Trainingsplatz zählt auch zu den grün-weißen Problemen.

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