Do, 14. Dezember 2017

VP und SP streiten:

21.03.2016 10:48

Polit-Hickhack um Straßenprojekt S 7

Einen Schlagabtausch in Sachen Verkehrspolitik im Landessüden liefern sich VP und SP. Die "Schwarzen" werfen den "Roten" vor, Entwicklungen punkto Straße und Schiene seit Jahren zu verschlafen. Mangelnde Infrastruktur sei schuld an fehlenden Betriebsansiedelungen. Die Sozialdemokraten spielen den Ball zurück.

"Die Verkehrslage im Südburgenland ist katastrophal. Die gesamte Region leidet darunter. Trotz großer Ankündigungen und vieler ,roter‘ Spatenstiche blieb die Landesregierung realistische Konzepte mit sinnvollen Lösungen schuldig", kritisiert VP-Nationalrat Niki Berlakovich. Die VP-Obmänner der Bezirke Güssing und Jennersdorf hoffen zumindest, dass nach dem positiven UVP-Bescheid für den Ostabschnitt der S 7 der Baustart nun rasch erfolgt: "Die Region braucht die Schnellstraße als kräftigen Impuls für die Wirtschaft."

Als billige Phrasendrescherei der Opposition sieht die Kritik SP-Verkehrssprecher Ewald Schnecker. "Jahrelang hat die Volkspartei ein doppeltes Spiel gespielt und das wichtigste Straßenprojekt im Süden hintertrieben", so der Mandatar. Er spricht damit die VP-geführte Gemeinde Königsdorf an, in der es nach wie vor einen gültigen Beschluss gegen die S 7 gebe. Die SP stehe zu 100 Prozent hinter dem Bau, so Schnecker. Nachsatz: "Und auch die VP weiß, dass derartige Großprojekte nicht am fehlenden Polit-Willen scheitern, sondern an Serieneinsprüchen einzelner Gegner."

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