So, 19. November 2017

Mini-Krise

21.03.2016 08:09

Rapid findet den „Dosenöffner“ nicht mehr

Kein Tor in den letzten drei Spielen, seit 273 Minuten. Zuletzt traf Florian Kainz beim 3:0 gegen Mattersburg, daher auch drei Spiele kein Sieg: 0:0 in Altach, das schlimme 0:4 gegen Admira, am Sonntag mit 0:1 erste Niederlage in Ried seit 4. Dezember 2013 (siehe Video oben) - es läuft nicht rund bei Rapid. Sportchef Andreas Müller glaubt zu wissen, warum: "Es fehlt der Dosenöffner."

Das Spitzenduell gegen Meister Salzburg in zwei Wochen bedeutet wohl die letzte Chance im Titelkampf. Gelingt da kein Sieg, ist alles verloren. Dann besteht die Gefahr, dass keiner mehr von den Erfolgen im Herbst redet, sondern nur das miese Frühjahr mit verspielten Chancen in Meisterschaft und Cup sowie dem Rekord-K.-o. in der Europa League zählt. "Ja, dazu kann es kommen", meinte Trainer Zoran Barisic. "Aber wir haben uns nicht verdient, so zu verlieren."

Ein Tor als Dosenöffner
Sportchef Andreas Müller sprach von einem Ergebnistief: "Okay, gegen Admira waren wir grottenschlecht, aber ansonst passte die Leistung. Es fehlte nur ein Tor als Dosenöffner." Die Chancen dazu gab es. Keiner bei Rapid sprach es offen aus - aber sowohl die Partie in Altach als auch in Ried vermasselte Matej Jelic. Da ließ er insgesamt sieben Chancen ungenützt. Ohne jemanden nachtrauern zu wollen: Vorgänger Robert Beric wäre das nicht passiert.

Kein Vorwurf von Barisic
Barisic weiß, dass schwere Wochen warten. Dennoch stellte er sich vor die Spieler: "Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen, außer dass sie die Chancen nicht nützten." Die Frage, warum er nur zweimal tauschte, Steffen Hofmann erst in der 84. Minute brachte, beantwortete er ehrlich: "Weil wir dachten, ganz nah am Ausgleich zu sein."

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