Mo, 20. November 2017

Vier Verletzte

20.03.2016 20:10

Illegales Straßenrennen in der Altstadt

Mit vier Verletzten endete in der Nacht zum Sonntag die Rennfahrt eines Salzburgers gegen einen unbekannten Lenker mitten durch die Innenstadt. Der Fahrer eines Alfa Romeo prallte beim Hotel Stein gegen ein stehendes Auto, dieses wurde gegen einen weiteren Wagen und letzterer gegen ein Taxi geschleudert.

Der 35-jährige Lenker eines dunklen Alfa Romeo lieferte sich kurz vor Mitternacht mit einem anderen Fahrer ein Auto-Duell. Die beiden dürften mit erheblicher Geschwindigkeit durch die Imbergstraße zum Giselakai gerast sein. Der 35-Jährige war dabei auf der mittleren Fahrspur unterwegs. Während der Unbekannte in die Schwarzstraße weiterfuhr, prallte der andere Fahrer mit seinem Alfa Romeo direkt beim Hotel Stein gegen den wegen der roten Ampel stehen gebliebenen Pkw eines Serben (31). Dessen Wagen wurde auf den Pkw einer Salzburgerin (29) geschoben. Das Auto der Frau schleuderte dann noch gegen ein Taxi, gelenkt von einer Halleinerin (48).

Vier Menschen im Spital behandelt
Bilanz: Der Rennfahrer wurde ebenso verletzt wie der Serbe, die 29-jährige Frau und ihr Mann (32). Alle mussten im Spital behandelt werden. Ein Alkotest mit dem Unfall-Verursacher ergab 1,18 Promille. Er besitzt keinen Führerschein und gab an, die Bremsen hätten nicht funktioniert, darum sei es zum Crash gekommen.

Ärger: Busspur wegen Hotelumbau gesperrt
Während der Aufräumarbeiten mussten die Imbergstraße und der Giselakai komplett gesperrt werden. Dabei sorgt schon die wegen des Umbaus beim Hotel Stein geschlossene Busspur vor allem untertags für Stau und Ärger bei den Autofahrern. Ärgern musste sich die Polizei auch mit zahlreichen Schaulustigen die nur schwer zum Weitergehen zu bewegen waren. Nun soll ein Sachverständiger beauftragt werden, um nachvollziehen zu können, wie schnell der 35-Jährige fuhr. Der Alfa Romeo wurde beim Unfall komplett zerstört, auch ein Mercedes musste abgeschleppt werden. Die anderen Lenker konnten mit ihren Autos weiterfahren. Für den Salzburger wird das Ganze ein teures Nachspiel haben: Er muss alle Schäden zahlen.

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