Fr, 15. Dezember 2017

Reise ins Weltall

19.03.2016 13:48

Sojus-Rakete brachte drei neue Raumfahrer zur ISS

Mit einer Sojus-Rakete sind zwei russische Kosmonauten und ein US-Astronaut reibungslos zur Internationalen Raumstation gelangt. Die Rakete hob am Freitagabend vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Sie dockte am Samstag um 4.09 Uhr an die ISS an. Jeff Williams, ein dreifacher Großvater, will bei seinem ISS-Aufenthalt einen US-Rekord für den längsten Gesamtaufenthalt im Weltall aufstellen.

Williams und die Russen Oleg Skripotschka und Alexej Owtschinin wechselten nach dem Andock-Manöver problemlos an Bord der ISS. Williams ist der erste US-Astronaut, der einen dritten Langzeitaufenthalt an Bord der ISS absolviert. Am Ende seines halbjährigen Aufenthalts wird er auf insgesamt 534 Tage im All zurückblicken können.

Williams' Kollege Scott Kelly war erst Anfang März von einer 340-tägigen Langzeitmission an Bord der ISS zurückgekehrt. Insgesamt brachte er es damit auf 520 Tage im All, so viele wie kein US-Astronaut vor ihm. Den absoluten Weltrekord hält allerdings der Russe Gennadi Padalka, der mehrere Weltraum-Missionen mit einer Gesamtdauer von 879 Tagen absolvierte.

250 Experimente in fünf Monaten
Die drei neuen ISS-Bewohner wurden von einem dreiköpfigen Team aus dem US-Astronauten Tim Kopra, dem Kosmonauten Juri Malenschenko und dem Briten Tim Peake empfangen. In den kommenden fünf Monaten soll die ISS-Besatzung insgesamt 250 wissenschaftliche Experimente ausführen.

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