Fr, 15. Dezember 2017

Morddrohungen

17.03.2016 16:54

Asylheim in Angst vor Iraker (30)

Wieder ein gewalttätiger Zwischenfall in einem Asylheim: Mittwochabend suchten vier Asylwerber aus Afghanistan Schutz bei Bürgermeister Anton Napetschnig im Diexer Gemeindeamt. Ein Iraker (30) hatte ihnen mit Blutrache gedroht. Er wollte einen Afghanen mit einem Messer töten und dann nach Italien flüchten.

Der Iraker soll laut Bürgermeister Anton Napetschnig behauptet haben, dass einer der Afghanen, mit dem er im Asylheim unter einem Dach lebt, einen seiner Angehörigen getötet hätte. Deshalb schwor der 30-Jährige Blutrache.

Der Bürgermeister alarmierte daraufhin die Polizei: "Einer der Schutzsuchenden kann gut Englisch. Er hat mir den Sachverhalt erklären können."

Mehrmals soll der Iraker den Afghanen den Mord angekündigt und erklärt haben, sich dann nach Italien absetzen zu wollen.

Der 30-Jährige wurde schließlich von der Polizei festgenommen und der Vorfall dem Flüchtlingsamt gemeldet. Beim irakischen Asylwerber - der seit seiner Unterbringung in Diex für Angst und Schrecken unter den Mitbewohnern gesorgt haben soll - wurden von den Beamten ein irakischer Reisepass, ein Polizeiausweis sowie ein Waffenpass sichergestellt. "Immer mit dem Foto des Irakers, aber die einzelnen Ausweise waren auf unterschiedliche Namen ausgestellt. Sie stimmen nicht mit jenem auf dem Asylantrag überein."

Außerdem soll im Irak eine Glock-Pistole auf den 30-Jährigen registriert sein. Die Waffe wurde nicht sichergestellt. Ermittlungen sind im Laufen. Der Mann wurde noch nicht einvernommen.

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