Do, 14. Dezember 2017

Täglich neue Opfer

15.03.2016 15:36

Warnung vor den "Venusfallen"

Attraktive "Venusfallen" wie Marianne D. oder Lena M. verführen seit Monaten Kärntner dazu, sich vor der Webcam nackig zu machen. Obwohl die "Krone" schon über diese Sex-Fallen berichtet hat, treffen bei der Polizei täglich neue Anzeigen ein. Die Ermittler warnen vor dieser Bande, die ihre Opfer ausspioniert und abzockt.

Alles beginnt mit einem harmlosen Facebook-Flirt. Doch schon kurz nach dem Kennenlernen schlagen die Frauen vor, das Gespräch auf der Videotelefonieplattform "Skype" fortzusetzen, um sich per Webcam gegenseitig sehen zu können.

Kaum online, ziehen sich die Schönheiten schon aus. Wer mitmacht, der hat bereits verloren. Denn er wird dabei gefilmt. Bis zu 25.000 Euro fordern die "Venusfallen" von ihren Opfern. Wer nicht zahlt, findet das Video im Internet wieder. "Die Summen hängen davon ab, was die einzelnen Personen beruflich machen. So sind die Forderungen bei Schülern viel geringer als etwa bei Leuten, die gut verdienen", weiß ein Ermittler.

Die Polizei spricht bereits von einer "Epidemie" an Anzeigen. Die Dunkelziffer dürfte allerdings noch sehr viel höher sein.

Der Beamte: "Einige zahlen, anderen ist es hingegen egal, wenn die Filmchen online veröffentlicht werden."

Für die Ermittler steckt jedenfalls eine Bande hinter den "Sex-Fallen", die sich Tausende Euro auf nicht nachverfolgbare Konten in Afrika überweisen lässt.

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