Di, 17. Oktober 2017

Heftige Kritik

14.03.2016 11:03

Lauda: Das neue Qualifying „ist für die ‚Würscht'“

Niki Lauda und Toto Wolff haben eine Woche vor dem WM-Start das neue Qualifying-Format der Formel 1 deutlich kritisiert. Die beiden Mercedes-Verantwortlichen aus Österreich befürchten, dass im Finish der einstündigen Samstags-Session kein Auto mehr auf der Strecke sein könnte. "Das ist vollkommen für die 'Würscht'" sagte Lauda in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag".

Ab 2016 soll im Qualifying für die Plätze in der Startaufstellung alle 90 Sekunden der jeweils langsamste Fahrer ausscheiden. Man erhofft sich dadurch vor allem mehr Spannung. Nicht nur der Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzende Lauda fürchtet aber offenbar ein Durcheinander sowie dass das Gegenteil erreicht wird.

Wolff: "Es ist wirklich chaotisch"
"Es ist wirklich chaotisch. Man kann kaum glauben, dass das ein globaler Sport ist", wunderte sich auch Motorsportchef Wolff über die aktuelle Entwicklung. "Wir haben jetzt eine Minute vor Zwölf nochmals die Regeln verändert. Alle 90 Sekunden fliegt einer raus, was natürlich im letzten Qualifying-Drittel zur Konsequenz hat, dass du sofort mit dem neuen Reifen rausfahren musst, um nicht rauszufliegen", schlussfolgerte der Wiener.

Lauda: "Es war eigentlich alles in Ordnung"
Für Wolff könnte das bedeuten, "dass die letzten acht Minuten kein Auto mehr auf der Strecke ist. Weil du hast ja dann nur noch den gebrauchten Reifen." "Manchmal muss man sich schon auf den Kopf greifen", schloss Wolff seine Kritik und Dreifach-Weltmeister Lauda meinte: "Wie blöd sind wir alle? Es war eigentlich alles in Ordnung in der Vergangenheit."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden