So, 19. November 2017

Biegen und Brechen

14.03.2016 11:00

Galaxy S7 und iPhone 6S im Härtetest-Duell

Der Handyversicherer SquareTrade hat die Widerstandsfähigkeit der neuen Samsung-Smartphones Galaxy S7 und S7 Edge in einem seiner populären Härtetests auf den Prüfstand gestellt. Untersucht wurden dabei insbesondere die Wasserdichtigkeit sowie die Robustheit. Wie sich die neuen Android-Flaggschiffe der Südkoreaner schlagen - auch im Vergleich zu Apples iPhone 6S bzw. 6S Plus - sehen und lesen Sie hier.

Der Robustheitstest von SquareTrade ergänzt herkömmliche Qualitätsbewertungen und Hardwaretests. Die Bewertung der Haltbarkeit erfolgt anhand mehrerer Faktoren: von physikalischen Eigenschaften bis hin zu den Ergebnissen, der Fall-, Tauch-, Biege- und Schleudertests. Je höher, also kritischer ein Gerät auf einer Skala von eins bis zehn bewertet wird, desto höher ist das Risiko, dass es im harten Einsatz kaputtgeht.

Da Samsung die Wasserdichtigkeit seiner neuen Smartphones bewirbt, wollte der Handyversicherer wissen, ob der südkoreanische Elektronikkonzern in dieser Disziplin seinen Rivalen Apple tatsächlich ausstechen kann. Zum Einsatz kamen dabei erstmals zwei neue Testroboter: Während der "Deep Water Dunk Bot" die Handys ca. 1,5 Meter für 30 Minuten unter Wasser taucht, ahmt der "Tumblebot" die kinetischen Beanspruchung im Alltag nach: Wie in einer Wäschetrommel fällt das Smartphone bei einer Geschwindigkeit von 50 Umdrehungen pro Minute kontinuierlich auf den Trommelboden.

Guter Schutz gegen eindringendes Wasser, aber nicht wirklich wasserdicht
Die Haltbarkeitstests von SquareTrade zeigen: Das S7 und S7 Edgeüberstanden die 30 Minuten unter Wasser, aber die Soundqualität war nach dem Test deutlich geschwächt. Dem iPhone 6S versagten alle Audiofunktionen und Wasser drang in den Bildschirm ein. Das iPhone 6S Plus zeigte bereits nach zehn Minuten Fehlfunktionen und segnete nach 24 Minuten das Zeitliche.

Das iPhone 6s ist der Schleuder-Meister
Das iPhone 6S war das einzige Smartphone, das den "Tumblebot"-Test nahezu makellos überstand. Das Galaxy S7 und S7 Edge wurden auf der Rückseite jeweils schwer beschädigt. Die Displays waren leicht lädiert. Das Display des iPhone 6S Plus ging vollkommen zu Bruch.

Nicht sturzsicher
Bei einem Sturz auf die Kante aus einer Fallhöhe von 1,8 Metern brach das S7 nach vier Versuchen. Das S7 Edge war nach sieben Versuchen ein Totalschaden. Beim Sturz auf das Display zersprang das Schutzglas des S7 beim ersten Versuch. Das Display des S7 Edge zersprang beim zweiten Durchgang.

Problem beim Biegen
Beim Biegsamkeitstest schnitt das S7 Edge genauso ab wie das Vorgängermodell S6 Edge: Das Gerät gab bei einem Druck von 50 Kilogramm stark nach, bei 70 Kilogramm folgten massive Funktionsausfälle. Das S7 widerstand einem Druck von 80 Kilogramm  - und erwies sich damit als genauso stabil wie das iPhone 6S.

Fazit der Tester: "Samsungs neue Smartphones können einer beeindruckenden Wassersäule standhalten, aber wir haben festgestellt, dass sie nicht mit dem iPhone mithalten können, was Stoßfestigkeit der Displays angeht", erklärt Aileen Abaya, Kommunikationsleiterin bei SquareTrade "Während also das S7 und S7 Edge Unterwasserabenteuer mitmachen, sollten Nutzer wirklich aufpassen, dass diese Geräte nicht herunterfallen und herumgewirbelt werden."

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