Mi, 22. November 2017

„Faucht und beißt“

10.03.2016 11:14

Giftige Monsterchen: Nachwuchs im Haus der Meeres

Bei den Gila-Krustenechsen im Wiener Haus des Meeres hat es vor Kurzem Nachwuchs gegeben. Die leuchtend rosa-schwarz gefärbten Tiere besitzen als einzige Echsenart echte Giftdrüsen und werden deshalb auch Gila-Monster genannt. "Wenn sie sich einmal festgebissen haben, lassen sie so schnell nicht wieder los", teilte der Aqua-Zoo am Donnerstag mit.

Die Echsen schlüpften nach etwas mehr als viereinhalb Monaten im Brutkasten. "Bereits wenn das Köpfchen aus dem Ei lugt, faucht und beißt das Monsterchen, sollte sich ein unvorsichtiger Finger nähern", hieß es. Nun ist der Nachwuchs bereits in einem Spezialterrarium neben der Großanlage seiner Eltern zu sehen.

Vom Aussterben bedroht
Auch die vorige Generation der Jungtiere war in Wien auf die Welt gekommen. Die kontinuierliche Nachzucht von Gila-Krustenechsen in menschlicher Obhut ist aber "noch lange keine Selbstverständlichkeit", betonte das Haus des Meeres. Die bis zu 50 Zentimeter großen Tiere sind in den Trockengebieten im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko heimisch und stark vom Aussterben bedroht.

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