Sa, 25. November 2017

Blutbad in den USA

10.03.2016 08:14

Fünf Menschen auf Grillparty erschossen

Unbekannte haben auf einer Grillparty im US-Bundesstaat Pennsylvania das Feuer eröffnet und fünf Menschen getötet. Man gehe derzeit von mindestens zwei Tätern aus, die auf der Flucht seien, sagte Polizeisprecher Andrew Schurman am Donnerstag. Zudem sorgte ein Schussunfall in Florida für Aufregung: Ein Vierjähriger feuerte bei einer Autofahrt seiner Mutter, einer bekennenden Waffennärrin, mit deren Pistole versehentlich in den Rücken.

Der Vorfall ereignete sich in einem Hinterhof in der Stadt Wilkinsburg. Bei den Toten handelt es sich nach Angaben der Polizei um vier Frauen und einen Mann. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, zwei von ihnen seien in kritischem Zustand. Die Täter hätten von zwei unterschiedlichen Positionen aus auf die Menschen im Hinterhof geschossen, sagte Schurman dem Sender WTAE. Die Opfer hätten noch versucht, ins Haus zu rennen. Vier von ihnen seien sofort tot gewesen, eine Frau sei später im Krankenhaus gestorben.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte ein Mann in Kansas drei Menschen erschossen und 14 weitere verletzt.

Vierjähriger schoss Mutter in den Rücken
Etwas glimpflicher ausgegangen ist ein Schussunfall, der sich zuvor in Florida ereignet hat: Ein Vierjähriger schoss in Jacksonville während einer Autofahrt seiner Mutter versehentlich in den Rücken. Das Kind habe sich ohne Wissen der Mutter deren Waffe gegriffen, abgedrückt und die 31-Jährige verletzt, teilte die Polizei mit.

Das Kind ist nun bei Verwandten. Der Mutter, einer bekennenden Waffennärrin, die sich in sozialen Netzwerken als Verfechterin des Rechts auf Waffenbesitz präsentiert, droht eine Anklage, weil sie eine geladene Waffe nicht vor dem Zugriff des Kindes schützte.

Auf Facebook mit Schießkünsten des Sohnes geprahlt
Am Vortag des Unglücks hatte die Frau auf ihrer mittlerweile nicht mehr zugänglichen Facebookseite zu einem Bild von sich mit Cowboyhut und Gewehr gepostet: "Jeder hier bei uns weiß, wie man schießt." Schon ihr vierjähriger Sohn könne mit einem Kleinkalibergewehr umgehen.

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