Mi, 13. Dezember 2017

Wende

09.03.2016 15:58

Küchenmesser selbst in Brust gerammt!

Paukenschlag im Fall um den niedergestochenen Slowaken in Innsbruck! Wie Ermittlungen des Landeskriminalamtes ergaben, hat sich der 44-Jährige in der Nacht auf Dienstag hinter dem Landhaus II das Küchenmesser selbst in die Brust gerammt. Seine Tötungsabsicht habe er zuvor seiner Frau mitgeteilt!

Zwei Mitarbeiter einer Security-Firma entdeckten den 44-jährigen Slowaken gegen 2 Uhr auf offener Straße - blutüberströmt und mit einem rund 20 Zentimeter langen Küchenmesser in der Brust. "Ein Mann war’s", soll das Opfer den Sicherheitsleuten noch zugeflüstert haben. Das war es dann auch schon mit Informationen zum Täter.

"Tschechen angeheuert"

Mittwoch dann die dramatische Wende! Bei der Einvernahme der Noch-Ehegattin gab diese gegenüber den Ermittlern an, dass ihr Mann einen Selbstmord angekündigt hatte. "Er habe dafür einen Tschechen, welcher schon wegen Mordes zehn Jahre gesessen sei, angeheuert. Dieser werde ihn für 100 Euro mit einem Messer erstechen", schildert Chefermittler Walter Pupp die Aussagen der Frau. Grund für seine Wahnsinnstat? Er habe viele Fehler gemacht und wolle nicht mehr leben.

Geschichte aufgetischt

Mittwoch Mittag konnte dann schließlich auch der 44-Jährige selbst zur Bluttat befragt werden. Er gab laut Pupp zu, dass er sich die Stichverletzung selbst zugefügt hat. Zuvor habe er mit seiner Gattin in der Slowakei telefoniert und ihr die Geschichte mit dem Tschechen aufgetischt. In Wahrheit sei beim Vorfall hinter dem Landhaus keine weitere Person beteiligt gewesen.

"Außer Lebensgefahr"

Der aktuelle Gesundheitszustand des 44-Jährigen? "Der Verletzte befindet sich nach wie vor auf der Intensivstation, er ist glücklicherweise immer noch stabil und außer Lebensgefahr", erklärte Mittwoch Nachmittag eine Klinik-Sprecherin gegenüber der "Krone".

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