Mi, 22. November 2017

„Unsittlich berührt“

09.03.2016 07:44

Sex-Attacken auf Kinder und Mutter in Bädern

Erneut Sex-Attacken in Wien und Kärnten: Ein vermutlich ausländischer Badegast belästigte am Sonntag im Klagenfurter Hallenbad einen Vierjährigen und begrapschte dann dessen Mutter (37). Und in Wien wurde eine Siebenjährige im Hütteldorfer Bad von einem Afghanen sexuell bedrängt.

Erst Ende Februar war es in Klagenfurt zu einem sexuellen Übergriff gekommen. Ein 15-Jähriger hatte damals einen Neunjährigen auf der Toilette festgehalten und begrapscht. Nun der nächste Zwischenfall: "Ein etwa 185 Zentimeter großer Mann ausländischer Herkunft hat den vierjährigen Sohn einer Klagenfurterin in die Wassergrotte gelockt", so ein Polizist. "Als die Mutter nachging, um ihren Sohn zu holen, wurde sie von dem Mann unsittlich an den Brüsten berührt und festgehalten."

Der Frau gelang es zwar, sich aus der Situation zu befreien, doch der Mann stellte ihr weiter nach, bevor er dann verschwand. Der Täter, um die 50 Jahre alt, hat kurze graue Haare und einen Oberlippenbart. Die Polizei ermittelt.

Mädchen (7) in Wien belästigt
Auch in Wien ist nun ein weiterer Fall von sexueller Belästigung bekannt geworden: Ein 20-jähriger Afghane wurde am Dienstagnachmittag beobachtet, wie er vor einem erst siebenjährigen Mädchen wiederholt auf seine Genitalien zeigte - und das mitten im Schwimmbad, am Rand des Kinderbeckens.

Der Bademeister und ein Schwimmlehrer schritten ein und hielten den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Körperlichen Kontakt habe es "zwischen dem kurzfristig Festgenommenen und dem Mädchen" keinen gegeben, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Das Mädchen kam mit dem Schrecken davon. Die Ermittlungen sind noch im Gange, "es ist noch keine Anzeige erfolgt", so Hahslinger. Der 20-jährige Afghane wurde auf freien Fuß gesetzt.

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