Mo, 11. Dezember 2017

HAK Althofen

07.03.2016 16:09

Hackern droht ein Schulverweis

Nach der Cyber-Attacke von sechs Schülern auf den Zentralcomputer der HAK Althofen wird noch über die Konsequenzen für die Jugendlichen beraten. Sie werden ja, wie berichtet, angezeigt. Auch ein Schulverweis steht im Raum, weil sie gleich mehrmals den Betrieb und damit den Unterricht lahmgelegt hatten.

Die möglichen Konsequenzen reichen von Sozialarbeit bis zu einem Ausschluss aus der Schule. "Ich habe lange und intensiv mit dem Landesschulrat und Schuljuristen beraten. Die Entscheidung liegt aber nicht bei mir", betont Schulleiterin Melitta Huber. Darüber müsse ein Gremium aus Schüler- und Elternvertretern sowie Lehrern der HAK befinden.

Zusätzlich droht den Jugendlichen ein Strafverfahren. Sie hatten ja den Server ihrer Schule mit einem selbst erstellten Skript so programmiert, dass das Computersystem zusammenbrach und weder Drucker noch Kopierer funktionierten. "Keine Meisterleistung", meint Huber: "Das ist ein einfaches Skript, das sich ständig wiederholt und so den Server überlastet."

Der Landesschulrat hat indessen einen Appell an alle Schulen gerichtet, dafür zu sorgen, dass die Sicherheit der Schulcomputer gewährleistet ist.

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