Fr, 24. November 2017

„Frage der Fairness“

06.03.2016 13:10

Österreich: 20 Tonnen Hilfsgüter für Griechenland

Wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte, wird Österreich Anfang nächster Woche 20 Tonnen Hilfsgüter nach Griechenland schicken. Aufgrund der stetig wachsenden Herausforderungen in der Flüchtlingskrise hatte die griechische Regierung die Europäische Kommission zuvor um Unterstützung bei der Versorgung der Migranten gebeten.

Als verantwortliches Ressort für die internationale Katastrophenhilfe habe das Innenministerium im Rahmen des EU-Katastrophenhilfemechanismus entsprechende Hilfsgüter organisiert und Griechenland angeboten.

Drei Sattelzüge voller Güter
600 Klappbetten mit Matratzen, 70 Campingbetten mit integrierten Schlafsäcken, 800 Hygiene-Sets sowie 1500 Isomatten - insgesamt 20 Tonnen an Hilfsgütern werden Anfang nächster Woche in drei Sattelzügen auf den Weg nach Griechenland geschickt. Die dringend benötigten Güter würden in Griechenland den zuständigen Behörden übergeben und zur Bewältigung der Migrationskrise eingesetzt, hieß es vom Innenministerium.

Mikl-Leitner: "Eine Frage der Fairness"
"Österreich leistete mit 90.000 Asylanträgen allein im vergangenen Jahr einen enormen humanitären Beitrag zur Bewältigung der Migrationskrise. Wir wissen, was Druck ist. Umso mehr wollen wir jetzt jene europäischen Partnerstaaten unterstützen, die nun ihrerseits zunehmend unter Druck geraten", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. "Das ist eine Frage der Fairness. Ich hoffe, viele EU-Mitgliedsstaaten folgen unserem Beispiel."

Die Hilfsgüter werden zurzeit im Katastrophenhilfe-Lager des Roten Kreuzes in Wien für den Transport vorbereitet.

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