So, 17. Dezember 2017

Vorderbein verloren

04.03.2016 19:45

Tierhasser schoss Therapiehund nieder

Titus ist nicht "nur" ein entzückender Berner Sennenhund und Liebling einer obersteirischen Familie. Der Therapiehund könnte auch Lebensretter für Tochter Lisa sein, die an Epilepsie leidet. Jetzt wurde diese Seele von einem Vierbeiner niedergeschossen. Ein Opfer eines heimtückischen, miesen Tierhassers!

Für Lisa (19) ist Titus, den sie von klein auf hat, ihr Ein und Alles - und Lebensretter. Er ist mit seinem Frauerl so verbunden, dass er jede seiner Regungen kennt und deuten kann, wann Lisa einen Anfall bekommt. "Und dann bringt er sie in Seitenlage, legt sich neben sie, bis sie sich beruhigt und entkrampft hat. Dieser Hund ist einfach großartig, eine komplette Einheit mit meiner Tochter", so die Mutter.

Jetzt fehlt Titus ein Vorderbein. Er hatte furchtbare Schmerzen. Sein Leben hing an einem seidenen Faden. Und das, weil es Menschen gibt, die diese Bezeichnung gar nicht wert sind.

Titus kämpfte verzweifelt um sein Leben
"Unser Hund wurde am 20. Jänner angeschossen", schildert die geschockte Steirerin aus der Gemeinde Mühlen (Bez. Murau). Noch widerlicher: "Es muss, so meint der Tierarzt aufgrund des Einschusswinkels, gewesen sein, als Titus unweit unseres Hauses auf einer Wiese gelegen ist . . ." Also: Er hat weder gejagt noch sonst irgendetwas "angestellt"!

Seine Verletzungen waren schwer, der Knochen zerschmettert. "Aber der Tierarzt hat gesagt, dass unser Hund verzweifelt um sein Leben gekämpft und sich selbst nicht aufgegeben hat. Wir sind sicher, weil er weiß, dass Lisa ihn braucht!" Das Problem jetzt: Behandlung und Therapien kosten Tausende Euro - das kann sich die alleinerziehende Mutter keinesfalls leisten. Hilft die "Krone"-Familie..? Kontonummer: IBAN AT 203840200001008911.

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