So, 19. November 2017

Pfarrer wird Rektor

04.03.2016 10:00

Erzbischof Lackner baut die Diözese um

Behutsam und doch gezielt baut Erzbischof Dr. Franz Lackner sein "Chef-Team" in der Diözese um, es ist auch ein Generationenwechsel. Am Donnerstag gab der Oberhirte wieder drei Neuerungen bekannt, die spektakulärste Entscheidung ist die Neubesetzung des Rektorats im weltbekannten Bildungshaus St. Virgil.

Der beliebte Prälat Hans-Walter Vavrovsky ist 72 Jahre alt und spricht selbst von der "Notwendigkeit eines Wechsels." Immerhin ganze 33 Jahre stand er als Rektor an der Spitze des Bildungshauses in Aigen, das seit 40 Jahren besteht und in dem auch heikle und liberale Themen leidenschaftlich diskutiert wurden.

Vavrovsky, der beste Kontakte in das Salzburger Bürgertum hat, folgt der erst 45-jährige Stadtpfarrer von Neumarkt am Wallersee, Michael Max. Der gebürtige Gmundener wurde 1996 in Salzburg zum Priester geweiht. In Rom absolvierte er sein Doktoratsstudium. 2005 kam er nach Neumarkt, wo er äußerst beliebt ist. Der Dechant steht auch dem Europäischen Priesterrat vor.

Der sympathische Dom-Pfarrer Balthasar Sieberer wird heuer 75. Er gibt das Seelsorgeamt (dort ist er seit 1988 tätig) an den beliebten Saalfeldener Stadtpfarrer Mag. Roland Rasser (54) ab. In seiner Erklärung erwähnt Erzbischof Franz Lackner auch, dass Saalfelden die erste Pfarre Österreichs mit einer eigenen PfarrApp ist. Der Pfarrer "geht schweren Herzens", wie er sagt, weil es doch "21 gute Jahre" waren.

Elf Jahre leitete der Großarler Gottfried Laireiter (57) das Priester-Seminar. "Ich möchte noch einmal eine Pfarre übernehmen", begründet er. Tobias Giglmayr folgt ihm nach. Der Pfarrer von Mittersill hat gute Kontakte mit Gruppen, die außerhalb der Kirche stehen.

In der Erzdiözese rechnet man nun mit Veränderungen im zwölfköpfigen Domkapitel, der "Regierung" der Kirche: So hat der Erzbischof vor einiger Zeit Dechant Josef Zauner aus Thalgau neu aufgenommen.

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