Fr, 15. Dezember 2017

Antarktis:

03.03.2016 16:14

Eisige Mission für Umwelt

Zurück aus dem ewigen Eis: Ein Team aus Technikern hat in Rekordzeit eine Forschungsstation in der Antarktis umwelttechnisch generalsaniert.

Zwölf Monate lang liefen für den Bauauftrag der Extreme die Vorbereitungen. Bauteile mit einem Gewicht von 90 Tonnen wurden gefertigt, in Deutschland zur Probe zusammengesetzt, dann wieder auseinandergebaut, verladen und in die Antarktis verschifft. Alles musste schnell gehen: Die Techniker aus Kärnten, Salzburg und Bayern hatten nur ein kurzes Zeitfenster, um die Forschungsstation der deutschen "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" in Gondwana zu sanieren. Hier erforschen 20 Wissenschafter den Zerfall des Superkontinents - unter widrigsten Bedingungen, die auch den Umwelttechnikern zu schaffen machten.

Raue See, riesige Eisschollen, Nebel und Wind hätten die Mission beinahe zum Scheitern gebracht, wie Gottfried Steinbacher von "Steinbacher + Steinbacher ZT-GmbH" erzählt. Mit der Bauaufsicht in der Antarktis betraut ar der Kärntner Franz Schweiger aus Radenthein: "Trotz aller Widrigkeiten hat die Sanierung perfekt funktioniert."

Unter anderem wurde die Forschungsstation mit Luftkollektoren, einem neuen Fundament, Photovoltaikanlagen mit Spezialspeichern und einer Meerwasser-Aufbereitungsanlage umwelttechnisch auf den neuesten Stand gebracht. "Steinbacher: "Der Auftrag konnte wie geplant erledigt werden. Wir haben das Ziel, die Reduktion des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen um die Hälfte zu reduzieren, erreicht!"

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