Sa, 16. Dezember 2017

Neue Formate

03.03.2016 13:58

ORF III verspricht "Mehr Programm für Österreich"

"Mehr Programm für Österreich" lautet 2016 das Motto des Kultur- und Informationssenders ORF III. Ein Schwerpunkt zur Bundespräsidentenwahl, die Talk-Reihe "Die Runde der Chefredakteure", Zeitgeschichte-Dokus, der Kulturfestival-Sommer, eine Neuauflage von "100 Meisterwerken" oder das neue Format "GartenKULT" zählen dabei zu den Höhepunkten der aktuellen Programmsaison.

"Von den Inhalten her wurden klassische Formate und Erfolgswerke wie 'Die Runde der Chefredakteure' oder '100 Meisterwerke' neu interpretiert, und an neuen Formaten, die das Potenzial zum Klassiker haben, weiter gearbeitet", erklärte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz anlässlich der ORF III-Programmpräsentation. Für den ORF-Chef, der sich im Sommer der Wiederwahl stellt, ist der 2011 gestartete Spartensender die "wichtigste und erfolgreichste Programminnovation" der laufenden Geschäftsperiode.

Im Februar brachte es ORF III laut Wrabetz auf durchschnittlich 660.000 Zuschauer täglich. "Das ist der bisher höchste Wert", so Wrabetz. Das soll kontinuierlich fortgesetzt werden. So soll ORF III spätestens nächstes Jahr um ein modernes Wissenschaftsmagazin erweitert werden. Neben der "Runde der Chefredakteure" soll es auch einen Wirtschafts-Talk geben. Und dann möchte Wrabetz den legendären ORF-Chefkommentator Hugo Portisch davon überzeugen, dass dieser seine vor kurzem erschienene Autobiografie "Aufregend war es immer" für ORF III als Dokumentation gestaltet.

Programmschwerpunkt zur Bundespräsidentenwahl
Zunächst steht freilich die aktuelle Programmsaison an: Zur Bundespräsidentenwahl gibt es dabei einen Programmschwerpunkt. In der dreiteiligen Zeitgeschichte-Reihe "Baumeister der Republik - Die Bundespräsidenten" werden die Staatsoberhäupter der Zweiten Republik porträtiert. Nach der "Elefantenrunde" mit den Bundespräsidentschaftskandidaten am 21. April gibt es im Anschluss auf ORF III die erste Ausgabe der "Runde der Chefredakteure". Der Talk wird künftig abwechselnd von ORF III-Chefredakteur Christoph Takacs und von Journalist Peter Pelinka moderiert. Zur Amtsübergabe im Juni folgt die Fortsetzung von André Hellers "Menschenkinder" mit dem scheidenden Präsidenten Heinz Fischer im Gespräch.

Kunsthistorische Schätze
Weitere Highlights: mehrteilige Dokus über "Österreichische Wahrzeichen", den Wiener Prater, Wiener Palais und die Pummerin, die Neuauflage der Produktion "100 Meisterwerke", in der Michael Köhlmeier und Sabine Haag die Schätze des Kunsthistorischen Museums präsentieren, ein sechsteiliger Streifzug durch Österreichs Weinkultur ("Warum Wein?) mit Thomas Maurer oder die Kleinkunstreihe "Kabarett im Turm".

Daneben frönt ORF III ab kommenden Samstag auch dem Landlust-Trend. In der neuen zehnteiligen Vorabend-Reihe "GartenKULT" geht es raus in Garten und Natur. Der Gärtner Josef Starkl plaudert aus dem botanischen Nähkästchen, während Moderatorin Katharina Gritzner durch verschiedene Gärten führt und mit diversen Gästen - vom Bienenzüchter bis zur veganen Köchin - spricht.

"Plattform für Aufarbeitung der Zeitgeschichte"
Wrabetz betonte anlässlich der Programmpräsentation neben der Kulturvermittlungsplattform ORF III auch die Bedeutung als "zusätzliche Plattform für Aufarbeitung der Zeitgeschichte". So zeigt der Sender ab Mai etwa eine dreiteilige Doku über die Geschichte der Außenlager des Nazi-Konzentrationslagers Mauthausen.

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