Mo, 11. Dezember 2017

Nazi-Terror

02.03.2016 15:00

"Das Tagebuch der Anne Frank" jetzt im Kino

Ihre Aufzeichnungen aus der Zeit vom Juni 1942 bis zum 1. August 1944, Wiederhall einer frühreif-wachen Seele, die sich nicht weiter entfalten durfte, sind prägendes Dokument für den Terror durch den Nationalsozialismus. Mit ihren Eltern und ihrer Schwester hatte Anne Frank mit einer weiteren jüdischen Familie im Hinterhaus der Prinzengracht 263 in Amsterdam Zuflucht gefunden. Doch er kam, der Verrat - und mit ihm die Deportation.

Regisseur Hans Steinbichler hat in Lea van Acken eine wundervoll präsente Protagonistin, die als Mädchen im Versteck Erfahrungen, Verzweiflung und Sehnsüchte zu Papier bringt und hier zugleich Erzählerin ist, die direkt in die Kamera spricht, an unsere Aufmerksamkeit appelliert.

Wie hier Krieg, Angst und juvenile Überlebenswut zum klaustrophobischen Kammerspiel gerinnen, geschultert von einem großartigen Ensemble (Ulrich Noethen ist Vater Frank, Martina Gedeck spielt die Mutter) ist verstörend packend. Nahezu unaushaltbar in ihrer Dramatik die finalen Bilder im KZ, die ohne Worte alles erzählen.

Kinostart von "Das Tagebuch der Anne Frank": 3. März.

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