Di, 24. Oktober 2017

"Missverständnis"

01.03.2016 07:22

Bus gerammt: Google-Auto verursacht ersten Crash

Missverständnis zwischen Mensch und Maschine: Ein selbstfahrendes Auto von Google ist im kalifornischen Mountain View mit einem Bus des öffentlichen Nahverkehrs zusammengestoßen. Es dürfte der erste Fall sein, in dem ein autonomes Fahrzeug des Internetkonzerns in ein anderes Verkehrsmittel hineinfährt.

Der selbstfahrende Lexus RX450h habe versucht, ein paar Sandsäcken auszuweichen. Das Fahrzeug und der Testfahrer seien davon ausgegangen, dass der Bus verlangsamen und ihnen die Weiterfahrt ermöglichen würde. Doch als das Google-Fahrzeug in seine Spur zurückkehrte, sei es mit dem Bus zusammengekracht. Es habe Blechschaden, aber keine Verletzten gegeben, hieß es.

Missverständnis zwischen Mensch und Maschine
Diese Art von Missverständnis geschehe zwischen menschlichen Fahrern jeden Tag, schrieb Google. "Das ist ein klassisches Beispiel für die Verhandlungen, die ein normaler Bestandteil des Fahrens sind - wir alle versuchen, die Bewegungen der anderen Verkehrsteilnehmer vorherzusagen. In diesem Fall tragen wir eindeutig eine gewisse Verantwortung, denn wenn sich unser Auto nicht bewegt hätte, wäre es nicht zu einer Kollision gekommen", zitiert "The Verge" eine Reaktion des Internetkonzerns.

"Busse weniger nachgiebig"
Google zufolge wurde die Software des Autos nach eingehender Prüfung des Vorfalls "verfeinert": "Von nun an werden unsere Autos verstehen, dass Busse (und andere große Fahrzeuge) uns gegenüber seltener nachgeben werden als andere Fahrzeuge, und wir hoffen, Situationen wie diese in Zukunft anmutiger bewältigen zu können", schreibt der Konzern zynisch.

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