Sa, 16. Dezember 2017

Security, Schulungen

29.02.2016 15:40

Mehr Sicherheit für Grazer Bäder

Ja, es ist noch eine Weile hin, bis die Freibäder-Saison startet, aber in der Holding Graz bereitet man sich schon auf den Sommer vor. Heuer wird es in allen Grazer Bädern eine Security geben, Mitarbeiter werden im Umgang mit Ausländern geschult usw.

Weil es viele Probleme gegeben hatte, wurden im Vorjahr Security-Mitarbeiter in den Bädern Straßgang und Eggenberg (Auster) eingesetzt. Diese Maßnahme wird heuer auf die anderen Freibäder ausgeweitet (Augarten, Stukitz, Margareten) - zumindest in jenen Monaten mit dem größten Andrang an Badegästen.

Immer wieder werden ja sexuelle Übergriffe bzw. Belästigungen in den Grazer Bädern kolportiert - durch Ausländer. Ist das der Grund für die Security?

Keine Sex-Übergriffe

"Nein", sagt Holding-Graz-Sprecher Gerald Pichler. Kein Mitarbeiter habe bislang eine diesbezügliche Meldung gemacht. Den am Sonntag in einer Gratis-Zeitung kolportierten Fall könne er nicht nachvollziehen. Eine Frau behauptet, von drei Männern in der Dusche belästigt worden zu sein. Pichler: "Es handelte sich um zwei 14- und 15-Jährige, die sich verlaufen haben."

Unreines Wasser

Warum dann die Security? Weil es Probleme gebe - im Vorjahr wurden Drogendealer in der Auster erwischt. Zurück zu den heurigen Maßnahmen. Pichler: "Die Bäderordnung wird in mehreren Sprachen aufgelegt, Mitarbeiter werden geschult, es geht um Verständnis für kulturelle Unterschiede." Die führen tatsächlich zu Problemen: Im Vorjahr wurden eine muslimische Frau und ihr Mann aus der Auster geworfen. Sie hatte verschleiert im Kinderbecken gebadet - weil das Wasser im großen Becken durch Ungläubige verunreinigt wäre. Dann hatte der Mann behauptet, Bädermitarbeiter hätten seine Kinder geschlagen.

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