Sa, 18. November 2017

„Brandgefahr“

28.02.2016 09:00

Hier werden gerade 90 Hoverboards zerstört

Getreu dem Motto "Macht kaputt, was euch kaputt macht" hat ein Bezirksgericht in der britischen Grafschaft Surrey die Zerstörung von 90 Hoverboards angeordnet. Sie hätten eine Brandgefahr dargestellt, so das Surrey County Council in einer Mitteilung.

Seit Monaten sorgen die trendigen Fortbewegungsmittel aufgrund ihrer explosiven Akkus für Negativ-Schlagzeilen. Wegen der vielen Zwischenfälle wurde in Großbritannien mittlerweile sogar eine behördliche Untersuchung von rund 17.000 Hoverboards durchgeführt. Das Ergebnis: Mehr als 15.000 (88 Prozent) der getesteten Boards wiesen teils erhebliche Sicherheitsmängel auf.

In Surrey griff man daher jetzt durch: 90 über den Londoner Flughafen Heathrow aus Hong Kong importierte Exemplare der selbstbalancierenden Elektro-Roller hielten einer Sicherheitsprüfung nicht stand und wurden daher vorsorglich verschrottet, "um die Öffentlichkeit vor Schäden zu bewahren", wie es hieß.

Dass mit den Boards durchaus nicht zu spaßen ist, wurde dabei einmal mehr deutlich: Mehrere Hoverboards gingen während des Zerstörungsprozesses in Flammen auf und mussten mittels Pulver-Feuerlöschern gelöscht werden, wie das zuständige Bezirksgericht mitteilte.

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