Do, 19. Oktober 2017

Polizei ermittelt

25.02.2016 07:10

Frau (37) verlor bei Rauferei ihr ungeborenes Baby

Ein tragisches Ende hat eine wilde Schlägerei unter zwei Schwägerinnen (35 und 37) genommen, die am vergangenen Wochenende in St. Jakob im Kärntner Rosental in Streit geraten waren. Nach mehreren Schlägen in den Unterleib soll die 37-Jährige, die im dritten Monat schwanger war, ihr ungeborenes Kind verloren haben.

Warum es zu der handfesten Auseinandersetzung zwischen den beiden Klagenfurterinnen gekommen war, ist noch nicht geklärt. Die 35-jährige Verdächtige soll ihre schwangere Schwägerin laut Polizei jedenfalls mit Schlägen attackiert haben. Die 37-Jährige zeigte den Angriff bei der Exekutive an. "Die Frau klagte über Schmerzen am ganzen Körper und hatte Kratzspuren im Gesicht und am Hals", so ein Ermittler zur "Krone".

Keine Herztöne mehr zu hören
Doch die richtig schlimme Nachricht gab es erst später: Im Klinikum Klagenfurt stellten Mediziner fest, dass beim Kind im Bauch der 37-Jährigen keine Herztöne mehr zu hören waren. Der Embryo könnte durch die körperliche Gewalteinwirkung verstorben sein. "Es geht um schwere Körperverletzung, deshalb wird das Landeskriminalamt diesen Fall übernehmen", heißt es.

Auch für Staatsanwältin Tina Frimmel-Hesse dürfte der Vorfall auf jeden Fall strafbar sein: "Es hängt aber davon ab, ob die Angreiferin wusste, dass die Frau schwanger war, und dennoch bewusst die Schläge gegen den Bauch gesetzt hat. Außerdem wird in so einem Fall zu prüfen sein, wodurch das Ungeborene tatsächlich verstorben ist."

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