Mi, 18. Oktober 2017

Verleumdungsklage

24.02.2016 11:51

FIS zahlt Entschädigung an Star-Geigerin Mae

Der Ski-Weltverband (FIS) hat die Verleumdungsklage von Star-Geigerin Vanessa Mae mit einer Geldzahlung in unbekannter Höhe aus dem Weg geräumt. Die FIS entschuldigte sich zudem in einer Stellungnahme am Mittwoch und gab bekannt, sie werde nicht länger behaupten, die Musikerin habe sich die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2014 durch manipulierte Rennen erschlichen.

In Russland war Vanessa-Mae unter dem Namen Vanessa Vanakorn für Thailand im Riesentorlauf angetreten. Sie ist in Singapur geboren, ihr Vater kommt aus Thailand. Wegen aus Sicht der FIS offensichtlicher Regelverstöße bei den extra zur Qualifikation veranstalteten Rennen im slowenischen Krvavec war die inzwischen 37-Jährige für vier Jahre gesperrt worden.

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) sah allerdings keine Schuld bei der Freizeit-Sportlerin und hob die Sperre im Juni 2015 auf. Vanessa Mae erhob einige Monate später schwere Vorwürfe gegen die FIS und beklagte, als Betrügerin gebrandmarkt und verspottet worden zu sein (sportkrone.at berichtete). Der Prozess habe sie rund 200.000 Schweizer Franken gekostet. Das Geld, das sie nun von der FIS erhalten wird, werde einer karitativen Einrichtung gespendet, teilte der Weltverband mit.

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