Fr, 24. November 2017

Feuergefahr

23.02.2016 13:48

Lithium-Akkus ab April in Fluggepäck verboten

Der Transport von Lithium-Ionen-Akkus im Laderaum von Passagiermaschinen soll ab April verboten werden. Das beschloss die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO am Montag im kanadischen Montreal. In die Kabine dürfen sie dem Beschluss zufolge aber weiterhin mitgenommen werden.

Hintergrund der Entscheidung der UN-Sonderorganisation sind Sorgen um eine Feuergefahr durch die Batterien. Erst kürzlich hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA gewarnt, dass Lithium-Ionen-Akkus im aufgegebenen Gepäck explodieren könnten. Tests ergaben demnach, dass die standardmäßig vorhandenen Feuerschutzanlagen in Passagierflugzeugen die dadurch ausgelösten Brände nicht löschen konnten.

Der Beschluss der ICAO ist nicht bindend, die meisten Mitglieder folgen jedoch den Vorgaben der Behörde. Laut ICAO hatten sich Fluggesellschaften und Pilotenvereinigungen für ein Verbot des Akku-Transports ausgesprochen. Das Verbot soll vorerst bis 2018 gelten. Dann will die ICAO ein Maßnahmenpaket zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus beschließen.

AUA: "Für Passagiere bleibt alles beim Alten"
Die AUA wies ausdrücklich darauf hin, dass die neuen Bestimmungen nur für Frachtgepäck gelten. Für die Passagiere würde alles beim Alten bleiben. Kleine Akkus bis zu 100 Wattstunden Leistung, wie sie etwa in Handys, Tablets und Laptops verwendet werden, könnten weiterhin mit dem Gepäck aufgegeben werden, wenn sie im Gerät verbleiben. Ersatzakkus müssten jedoch mit in die Kabine. Akkus zwischen 100 und 160 Wattstunden müssten genehmigt werden.

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