Fr, 24. November 2017

Konsequenzen drohen

23.02.2016 09:05

Völler zu Ausraster: „Verteidige immer den Verein“

Leverkusen-Sportdirektor Rudi Völler hat in einer ersten Stellungnahme seinen TV-Ausraster nach dem Spiel Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund (0:1) erklärt: "Ich muss eingestehen, dass ich auf ein paar herausfordernde Fragen ein bisschen direkter geantwortet habe." Dennoch stellt er klar: "Wenn es um den Verein geht, werde ich ihn immer vehement verteidigen!" Im Video oben sehen Sie Völlers Wutrede nach dem Spiel.

Es war die Szene des Bundesliga-Schlagerspiels am Sonntag: Schiedsrichter Felix Zwayer musste die Partie zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund für neun Minuten unterbrechen, weil Leverkusen-Trainer Roger Schmidt sich weigerte, nach seinem Platzverweis auf die Tribüne zu gehen. Das hat es in der Bundesliga-Geschichte noch nie gegeben.

Auch nach dem Spiel kochten die Emotionen hoch. Sky-Reporter Sebastian Hellmann befragte nach dem Spiel Bayer-Sportdirektor Rudi Völler zu den Vorfällen. Dieser reagierte äußerst verärgert (Video oben).

Strafen drohen
Nun nimmt Völler gegenüber "Welt" Stellung zu seinem TV-Ausraster: "Ich muss eingestehen, dass ich auf ein paar herausfordernde Fragen ein bisschen direkter geantwortet habe." Für den 55-Jährigen ist aber eines klar: "Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass ich, wenn es um den Verein geht, immer vehement für ihn einstehen und ihn verteidigen werde. Das habe ich in diesem Fall auch in Bezug auf unseren Trainer getan."

Schmidt und Völler müssen nun mit Konsequenzen rechnen. Ein schnelles Urteil des Kontrollausschusses wird noch diese Woche erwartet.

Hier sehen Sie die Highlights der Heimniederlage der Leverkusener gegen Dortmund:

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