Mo, 20. November 2017

LA-Skandale

22.02.2016 19:02

Doping! IAAF sperrt Kenia-Funktionär für 6 Monate

Im Zuge der großen Doping-Skandale in der Leichtathletik hat der Weltverband IAAF den Geschäftsführer des hoch umstrittenen kenianischen Verbandes am Montag für 180 Tage suspendiert. Der ranghohe Athletics-Kenya-Funktionär Isaac Mwangi darf demnach auch nicht zu den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro reisen.

Das Ethikboard der IAAF wirft ihm vor, die Anti-Doping-Kontrollen in seinem Land hintertrieben zu haben. Die beiden kenianischen Athletinnen Joy Sakari und Francisca Koki Manunga hatten in der vergangenen Woche in einem AP-Interview erzählt, dass Mwangi von ihnen eine Schmiergeld-Summe von 24.000 Dollar gefordert habe, um ihre Doping-Sperren zu reduzieren. Der Funktionär weist die Beschuldigungen zurück.

"Ich werde mich bemühen, meinen Namen reinzuwaschen", schrieb Mwangi in einem Brief an den Verband "Athletics Kenya", den mehrere Medien in dem afrikanischen Land daraufhin veröffentlichten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden