So, 19. November 2017

„Krone“-Ombudsfrau

22.02.2016 11:30

Wenn das Inkassobüro zu Unrecht „klingelt“...

Leserin Jennifer N. aus der Steiermark hat zwei keine eigenen Kinder und noch nie im Online-Shop einer großen Modekette eingekauft. Trotzdem forderte ein Inkassobüro sie mehrmals auf, die hohen ausständigen Rechnungen für Kinderbekleidung zu bezahlen. Für eine Namensvetterin aus Oberösterreich...

Geliefert wurde die Ware nach Wels in Oberösterreich zu einer Namensvetterin. Frau N. wohnte zu dem Zeitpunkt in Graz und ist dann in eine kleine Ortschaft in der Umgebung gezogen. Über das Einwohnermeldeamt fand die Firma IS Inkasso ihre neue Adresse heraus und schickte Forderungen für die Kinderbekleidung. "Ich habe nie etwas eingekauft und auch nie Waren erhalten", schildert unsere Leserin. Sie hat auch nie eine Mahnungen erhalten.

Nachfragen beim Inkassobüro um eine Klärung blieben aber ohne Erfolg. Ganz im Gegenteil. Wenige Tage später flatterte die nächste Forderung ins Haus. Dieses Mal für einen Kabelbetreiber. "Es macht mich sehr betroffen, wie schnell man eine solche ungerechtfertigte Forderung erhält und wie schwierig eine Klärung ist. Ich hoffe, dass sich dadurch keine negativen Folgen für mich ergeben", wandte sich die Steierin an die Ombudsfrau.

IS Inkasso hat nach unserer Anfrage rasch bestätigt, dass Frau N. tatsächlich Opfer eines Betruges durch ihre Namensvetterin aus Oberösterreich ist. Deren Adresse konnte mittlerweile ausforscht werden. Gegen Frau N. aus der Steiermark bestehen keine Forderungen mehr...

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