Mo, 20. November 2017

Eishockey

21.02.2016 21:17

Salzburg geht 1:4 unter, aber rettet Platz eins

Die letzte Runde der Pick Round der Erste Bank Eishockey-Liga war heiß! Salzburg rettete trotz eines 1:4 gegen Südtirol Platz eins, Znojmo landete durch ein 4:3 gegen Dornbirn auf Platz zwei. Den Vienna Capitals blieb nach einem 3:4 bei Linz nur Rang drei, Bozen sicherte sich Position vier. Diese vier Teams wählen nun in dieser Reihenfolge am Montag unter Linz, Dornbirn, dem VSV und dem KAC als den aus der Pick-Round gekommenen Aufsteigern ihre Gegner für das Viertelfinal-Play-off aus. Diese beginnt am Freitag. Für Innsbruck nach einem 2:4 beim VSV, Graz nach einem 3:7 beim KAC sowie Fehervar und Ljubljana (5:2) ist die Saison vorbei.

Die Capitals waren auf einem guten Weg, sich noch Platz eins zu schnappen. Linzer Führungen durch McLean und Hofer glichen sie jeweils durch Dzieduzycki aus, Nödl wiederum sorgte für die erstmalige Führung der Gäste (43.). Bei einem Sieg wären die Wiener an Salzburg vorbeigegangen, doch zwei unnötige Strafen in den letzten Minuten nutzte Kozek zu einem Powerplay-Doppelschlag (55., 58.) bzw. zum Linz-Sieg.

Die Linzer trugen damit das Ihre zum angestrebten Vorstoß auf Rang vier bei, doch kam ihnen der Bozner Sieg in Salzburg da in die Quere. Die Gäste stellten in der Volksgarten-Arena im zweiten Drittel durch Vause und Pollastrone die Weichen auf Sieg, das Ehrentor von Kristler war für die Salzburger viel zu wenig (44.). Danach setzten noch einmal Vause und Foster nach. Dank der Schützenhilfe von Linz blieb Salzburg aber an der Spitze.

Nur Rang drei für die Caps
Den Caps blieb gar nur Rang drei, da Znojmo mit einem starken Finish noch gegen Dornbirn den Heimsieg einfuhr und zu Salzburg nach Punkten aufschloss. Als Petrik zu Beginn des Schlussabschnitts auf 3:1 für die Vorarlberger gestellt hatte (41.), hatte es nicht mehr nach einem Znojmo-Erfolg ausgesehen. Doch der schon im ersten Drittel erfolgreich gewesene Tomas (47., 50.) sowie Pucher (49.) drehten die Partie binnen Minuten.

In der Qualifikationsrunde war die Spannung draußen gewesen, Villach und der KAC hatten sich die noch zu vergebenden Viertelfinal-Tickets bereits gesichert. Die ohne sechs Stammspieler angetretenen Klagenfurter brannten gegen die Graz 99ers dennoch ein Offensiv-Feuerwerk ab, nach 13 Minuten war es schon 4:0 gestanden. Nicht ganz so beeindruckend der Lokalrivale, der VSV-Sieg gegen Innsbruck fiel magerer aus.

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