Di, 21. November 2017

krone.at-Weltreise

19.02.2016 15:54

Teil 1: Karneval und das Paradies in Brasilien

Max Rogers ist für Sie auf Weltreise! Der erste Stopp bringt brasilianischen Rhythmus im Karneval, Straßendiebe und Entspannung an paradiesischen Stränden...

Die ersten Schritte meiner Weltreise sind gemacht. Salvador - an der Atlantikküste von Brasilien - gilt als die Heimatstadt des größten Karnevals der Welt. Millionen von Menschen tummeln sich hier eine Woche lang bis zum Faschingsdienstag quer über den Pelourinho, die Innenstadt von Salvador.

Die mehrheitlich schwarze Bevölkerung hat hier den Rhythmus im Blut. Überall trifft man auf riesige Bands, zum Beispiel Olodum aus dem Michael-Jackson-Video "They don't care about us" ...

... und trommelschwingende Musiker.

Und damit ich hier auch gut hineinpasse, habe ich mir gleich die richtige Frisur dazu machen lassen.

Was dabei rauskommt, wenn man die Sprache nicht so gut kann - davon kann sich jeder selbst ein Bild machen! ;-)

Ausgeraubt!
Leider trifft man hier aber auch auf jede Menge Straßendiebe!! Nach nur wenigen Tage wurde ich nun selbst gleich Opfer eines Straßendiebstahls. Man darf hier vor allem während des Karnevals wirklich nichts Wertvolles mit sich tragen. Auch kennen die brasilianischen Gangster gegenüber den weißen "Gringos" kein Pardon und drohen Prügel nicht nur an.

Mir ist Gott sei Dank nichts passiert. 40 Real (zehn Euro) sind weg - ich bin aber dafür noch am Leben!!

Carnaval: Auch Brasilianer prügeln sich auf der Straße
Das schönste Erlebnis meiner bisherigen Reise - ich konnt als Musiker live mit einer der großen Drumbands, Cortejo Afro, hier beim Carnaval dabei sein. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis, wenn man von acht Uhr abends bis fünf Uhr morgens trommelnd durch die Straßen zieht und von den Menschen bejubelt wird.

Leider gibt's auch hier - wie halt überall bei großen Festen - Menschen, die sich sinnlos besaufen und dann Schlägereinen unter den Zuschauern anzetteln. Wir wurden selbst Zeugen davon, da sind sie nicht zimperlich und es fliegen schnell mal Sessel und Tische durch die Gegend. Aber auch die Policia Militar ist hier nicht kleinlich und bringt die Leute schnell wieder zur Ruhe.

Ralaxen im Paradies - wo sogar Pferde im Meer gewaschen werden
Nach so viel Action gönne ich mir jetzt ein paar freie Tage auf einer brasilianischen Insel, der Isla Boipeba. Strände, surfen, nackte Haut und entspannen.

Hier herrscht tropische Ruhe, es gibt kein einziges Auto auf der Insel, ich schwitze bei 35 Grad bereits um 10 Uhr morgens und das Wasser in den Buchten ist sogar noch wärmer als die Luft.

Ich bleibe noch ein paar Tage hier, genieße karibische Cocktails, bewundere die hübschen Stringtanga-Brasilianerinnen am Strand und schaue den Einheimischen bei ihrer Arbeit zu - die waschen hier sogar ihre Pferde im Meerwasser. :)

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