Do, 23. November 2017

Kein Schutz

19.02.2016 09:26

Keine Kondompflicht für Pornodarsteller

Für Pornodarsteller gilt im US-Bundesstaat Kalifornien auch künftig keine Kondompflicht. Die zuständige Behörde für Sicherheit am Arbeitsplatz verwarf am Donnerstag eine entsprechende Maßnahme, die auch Schutzbrillen und weitere Vorkehrungen zur Vermeidung der Übertragung von Infektionskrankheiten vorsah. Der mit der Frage befasste Ausschuss stimmte mit drei zu zwei Stimmen gegen die Pläne.

Die Pornofilmindustrie zeigte sich zufrieden. Der Ausschuss habe während seiner Beratungen Darsteller angehört, sagte Eric Paul Leue, Chef des Handelsverbands Free Speech Coalition. Die Zusammenarbeit mit den Behörden solle weitergehen. "Die Industrie war nie gegen Kondome, aber letztlich müssen die Darsteller entscheiden, was in ihren Körper gelangt und was nicht", sagte Leue.

Die US-Pornoindustrie ist vor allem im San-Fernando-Tal nördlich von Los Angeles angesiedelt und setzt jedes Jahr Millionen Dollar um. Im Jahr 2011 mussten die Produzenten ihre Dreharbeiten vorübergehend aussetzen, nachdem ein Darsteller positiv auf HIV getestet worden war. Im November 2012 traten erste Regelungen zur Kondompflicht in Kraft, gegen die sich die Industrie damals erfolgreich wehrte

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden