Sa, 18. November 2017

Fink verteidigt ihn

18.02.2016 16:04

Kayode: „Schräger Vogel, aber kein Schwalbenkönig“

Er ist einer, wenn nicht sogar der meistgefoulte Spieler der Liga. Wird aber mit dem Vorwurf konfrontiert, auch leicht zu fallen. Zudem läuft keiner öfter ins Abseits wie er. Oft eine Fehlentscheidung. Austrias Speed-Rakete Lary Kayode polarisiert. Bei Gästefans sowieso, mittlerweile auch unter der ohnehin launischen Austria-Anhängerschaft. Austria-Trainer Thorsten Fink stellt sich vor seinen Schützling. Im Video oben sehen Sie ein krone.tv-Porträt von Kayode.

"Schwalbenkönig" und "Dramaqueen" sind noch die harmloseren Bezeichnungen, die Lary Kayode auf seiner Facebook-Seite seit dem Derby zu lesen hat. Was Fink nicht nachvollziehen kann. "Er ist einer der meistgefoulten Spieler der Liga. Ein lustiger, ein schräger Vogel. Aber sicher kein Schwalbenkönig."

42 Abseitsstellungen
Der Austria-Coach reagiert gereizt auf die Anschuldigungen betreffend den 22-Jährigen. "Ich lasse nicht zu, dass auf dem Lary jetzt herumgehackt wird. Er ist mit 1,74 Meter nicht der Größte, sehr schnell und bekommt ständig auf die Socken." 42 der 62 violetten Abseitsstellungen betrafen Kayode. Bei fast der Hälfte handelt es sich laut Austria um Fehlpfiffe.

Lebenslustig
Einziger Vorwurf: "Er beschwert sich zu viel." Das wolle man aber intern klären. Wer Kayode kennt, weiß, wie lebenslustig er ist. Beim Training diese Woche war er sehr fokussiert, wie Fink erzählt. Mehr als sonst. Mit Journalisten will er momentan nicht reden. Seine Berater empfahlen ihm sogar, ein Interview für die Austria-Homepage nicht durchzuführen. "Ich bin froh, dass keine Pause ist und wir sofort wieder ein Match haben", sagte Fink vor dem morgigen Heimspiel gegen Mattersburg. Da könne Kayode seinen Wert wieder unter Beweis stellen.

2,1 Millionen Überschuss
Positive Nachrichten gab es bei der Generalversammlung. Die Austria erwirtschaftete einen Überschuss von 2,1 Millionen Euro, das Eigenkapital konnte sogar auf 4,1 Millionen Euro verdoppelt werden.

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