Mi, 22. November 2017

Plan der Regierung

18.02.2016 15:01

„Digital Roadmap“ soll Standort Österreich stärken

Die Bundesregierung hat beschlossen, mit gebündelten Kräften auf die zunehmende Digitalisierung zu reagieren. Als erste Initiative soll mit der "Digital Roadmap" ein Fahrplan erstellt werden. "Wir müssen viele Dinge neu denken", gab die für diesen Bereich zuständige Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) am Donnerstag die Richtung vor.

Mit der "Digital Roadmap" soll "der stattfindende digitale Wandel optimal genutzt" werden, um Österreich als Wirtschafts- und Innovationsstandort zu stärken und die Teilhabe aller Menschen an der digitalen Welt zu ermöglichen. Zuerst sollen aber einmal Ideen gesammelt werden: Experten - etwa die Sozialpartner - sowie jeder Bürger sind eingeladen, via "Online-Konsultation" ein öffentlich zur Verfügung gestelltes Diskussionspapier zu ergänzen. Beteiligen sollen sich daran auch sämtliche Ministerien, die unter der Federführung von Steßl und ÖVP-Staatssekretär Harald Mahrer anschließend Maßnahmen für alle Lebensbereiche entwickeln sollen.

Österreich soll "Innovationsführer" werden
Für Mahrer ist es laut eigener Aussage "erstmalig, dass sich alle Freunde des Internets zusammengefunden haben". Österreich solle wieder "zurück in die Gruppe der Innovationsführer". Der Regierung geht es vor allem um die Schaffung von Jobs: Mehr als die Hälfte des zusätzlichen Wachstums will man durch "Effekte der Digitalisierung" nutzen. Nicht außer Acht will Mahrer auch die "negativen Seiten" der Digitalisierung lassen - etwa in der Frage des Verbleibs des Bargelds. Eine populistische Debatte sieht er darin nicht.

Staatssekretärin will E-Education forcieren
Steßl schwebt vor allem im Bildungsbereich Innovatives vor. Digitale Kompetenz dürfe nicht nur "für eine kleine Elite", sondern für alle verwirklicht werden, sagte sie. Vor allem im Bereich der E-Education hat die Staatssekretärin laut eigener Aussage bereits einige Ideen. Die Zuständigkeit in der Umsetzung solle dann etwa dem Bildungsministerium obliegen, jene für den Bereich E-Health dem Gesundheitsministerium. Aber auch an den bisherigen Versäumnissen in diesem Bereich könne man lernen. Steßl: "Durch Scheitern lerne ich sehr viel."

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