Do, 23. November 2017

Partien im Privat-TV

17.02.2016 15:52

Heftig! ORF gibt mehrere EURO-Spiele an ATV ab!

Der öffentlich-rechtliche ORF und der Privatsender ATV haben eine Kooperation für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich vereinbart. Der ORF, der die Übertragungsrechte an allen Spielen der EURO 2016 hält, gibt dabei über eine Sublizenz sechs Partien an ATV ab. Konkret geht es um die Parallelspiele am jeweils letzten Spieltag der Gruppenphase, die von 19. bis 22. Juni stattfinden.

ATV werde die Matches in voller Länge live übertragen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Der ORF verzichtet damit auf die beim Publikum ohnehin nicht allzu beliebten Konferenzschaltungen. Das letzte Spiel der heimischen Nationalmannschaft am 22. Juni in Paris gegen Island sei jedenfalls im ORF zu sehen, hieß es weiter. ATV überträgt zugleich die Partie Portugal gegen Ungarn.

"Der ORF ist - in TV, Radio und im Internet - die EURO-Homebase für die heimischen Fußball-Fans. Wir bieten den heimischen Fußballfans ab dem Tag der Anreise der Nationalelf ein umfangreiches trimediales Programmpackage. Rund um die Live-Spiele beleuchten wir in ausführlichen Live-Strecken jeden Aspekt der EURO. Dass nun dank der Kooperation mit ATV den österreichischen Fußballfans alle Partien der Parallelspiele live angeboten werden können, zeigt, wie wichtig den beiden österreichischen TV-Sendern ORF und ATV die umfassende Information und Zufriedenheit ihres Publikums ist", erklärte ORF-Fernsehsportchef Hans Peter Trost.

ATV-Geschäftsführer glücklich
Zufrieden zeigte sich auch ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger: "Vor wenigen Jahren war es unvorstellbar, sportliche Großereignisse im Privat-TV zu verfolgen. ATV hat sich als erster in dieses Feld vorgewagt. Ich freue mich, dass wir nun das aktuell bedeutendste Sport-Event übertragen." Zum Kaufpreis der sechs Live-Spiele machte Gastinger keine Angaben. ATV-Sportchef Mark Michael Nanseck sprach von einer weiteren Stärkung der Sportkompetenz des Senders. "Mit der guten redaktionellen und technischen Zusammenarbeit mit dem ORF steht dem Sportvergnügen vor dem Bildschirm nichts mehr im Wege", so Nanseck.

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