Do, 23. November 2017

Verletzungsserie

16.02.2016 11:58

Fenningers Aufruf: „FIS muss mit Athleten reden“

Anna Fenninger und ihr Knie der Nation! Im "Sport und Talk aus dem Hangar 7" von Servus TV sprach Österreichs große Sport-Heldin nicht nur über ihren harten Weg zurück nach der schwerwiegenden Knieverletzung, sondern auch über die unheimliche Verletzungsserie an sich im Ski-Weltcup. Und sie fordert die FIS auf, die Sportler mehr zu Wort kommen zu lassen: "Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem die FIS mit den Athleten reden sollte." Im Video oben sehen Sie die wichtigsten Passagen aus ihrem Interview.

Anna Fenninger ließ im Servus-TV-Interview tief in ihre Seele blicken: "Ganz ehrlich: Ja, es hat die Momente gegeben, in denen ich mir gedacht hab: ‚So, das war’s jetzt‘. Nach der endgültigen Diagnose hab ich mir gedacht: ‚Das wird nicht mehr‘", verriet sie unter anderem im Interview, aber ihr Freund Manuel und das gesamte Umfeld haben ihr die Kraft gegeben, um den Kampf anzunehmen. Jedoch ist ihre Verletzung nach dem Trainingssturz im September (Riss des vorderen Kreuzbandes, des rechten Seitenbandes, des Innen- und Außenmeniskus sowie der Patellarsehne im rechten Knie) außergewöhnlich heftig.

Ihr Operateur Dr. Christian Hoser bestätigt: "In den vergangenen 15 Jahren hatten wir nur sieben derartige Verletzungen. In ihrer Komplexität ist diese Verletzung etwas Besonderes."

Derzeit arbeitet sie verbissen am Comeback - einerseits wird sie von Dr. Hoser, andererseits von ihrem Vertrauenstrainer Peter Melissnig in Schladming betreut. "Im Moment bin ich im Plan, aber man weiß ja nie, was noch daherkommt. Mein Ziel ist, im August wieder skizufahren. Ich möchte mir aber die Zeit geben, um wieder hundertprozentig fit zu werden. Dem Knie geht's den Umständen entsprechend gut."

Keine reine Kopfsache
Natürlich würde Anna am liebsten sofort auf die Piste: "Vom Kopf her könnte ich sofort rausgehen und schnelle Schwünge ziehen. Aber der Körper lässt es nicht zu." Mikaela Shiffrins Sieg, der nach einem sensationellen Comeback erfolgte, gibt Zuversicht: "Wie Mikaela das gemacht hat, ist vorbildhaft. Ich arbeite sechs Tage die Woche sehr hart. Man muss aber dem Körper auch Zeit geben, um zu heilen. Das ist das Härteste für einen Sportler."

Da kann man Anna nur viel Durchhaltevermögen, Motivation und Kraft wünschen, bis sie endlich wieder auf den Ski-Weltcup "losgelassen" wird! Das komplette Interview auf Servus TV finden Sie hier.

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