So, 19. November 2017

In U-Bahn-Arealen

14.02.2016 18:07

Drogenrazzien in Wien: 31 Festnahmen in 24 Stunden

So manche Wiener U-Bahn-Station ist längst fest in den Händen der Drogenmafia, vor allem entlang der Linie U6 wird ungeniert vor den Passagieren gehandelt - am helllichten Tag. Jetzt holte die Polizei zum Großschlag aus: Bei Razzien in ganz Wien nahmen rund 100 Beamte 31 Verdächtige fest, 82 wurden angezeigt.

Die wienweite Operation startete am Freitag um Punkt 9.16 Uhr und endete rund 24 Stunden später. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Es kam zu Festnahmen an folgenden Hotspots:

  • Westbahnhof
  • Margaretengürtel (U4)
  • Thaliastraße (U6)
  • Praterstern und Umgebung
  • Dresdner Straße (U6)
  • Lerchenfelder Gürtel
  • Klosterneuburger Straße
  • Schottenring
  • Augartenbrücke
  • Zusätzlich kam es zu einer Razzia im Bereich Stadtbahnbögen und Umgebung - die Bilanz: Eine Festnahme, 4390 Euro wurden sichergestellt, ebenso Cannabis und Kokain. Zehn Verdächtige wurden angezeigt.

Dealer (18) scheitert bei Fluchtversuch
Besonders beim Praterstern gab es für die Polizei viel zu tun. Immer noch ist das Grätzel Treffpunkt für Drogen- und Alkoholsüchtige. Schlägereien und Tumulte sind an der Tagesordnung. Während der Razzia versuchte ein 18-jähriger Dealer zu entkommen, er schaffte es bis in die Stadtgutgasse. Dort die Festnahme. Bei sich trug er Drogen und eine Suchtmittelwaage.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden