Sa, 18. November 2017

Wollte „Zug schauen“

11.02.2016 07:10

Bub (3) stiehlt sich nachts alleine aus dem Haus

Bange Minuten für eine Familie im Kärntner Wernberg: Ihr erst dreijähriger Bub hatte sich in der Nacht allein aus dem Haus gestohlen. Während die besorgten Eltern bei der Polizei Anzeige erstatteten, war Lucas bereits in der Obhut von Zeitungsausträgern. Georg und Nicole Drabosenik hatten ihn mitten auf der Straße entdeckt.

Nicole Drabosenik hatte ihren Gatten beim Ausliefern von Zeitungen begleitet. Gegen 2.45 Uhr fuhren sie mit ihrem Auto über den Bahnübergang in Föderlach. Nur wenige Meter von den Schienen entfernt war der kleine Lucas mitten auf der Straße unterwegs.

"Mir war sofort klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. Der Bub hatte Pyjama und Gummistiefel an und eine Jacke drübergezogen", erinnert sich Drabosenik. Das Paar nahm den Bub zu sich ins Auto. "Er war durchnässt. Ich habe ihm die Jacke ausgezogen und die Heizung stärker aufgedreht." Danach wurde sofort die Polizei alarmiert. Gemeinsam mit den Beamten versuchten sie, die Eltern des Buben zu finden. "Er hat nur 'Zug' und 'rot' gesagt, mehr hat er nicht gesprochen", erinnert sich Nicole Drabosenik.

Bub verrückt nach Schlüsseln
Das Verschwinden ihres Sohnes bemerkten die Eltern selbst gegen 4.30 Uhr am Morgen. Der Vater hatte gesehen, dass im Haus Licht brennt und die Haustür offen stand. Sofort alarmierte er die Polizei. Nur wenige Minuten später konnten die geschockten Eltern ihren Lucas wieder in die Arme schließen.

Der Kleine soll ganz verrückt nach Schlüsseln sein. Deshalb werden diese üblicherweise auch versteckt. Wie es ihm dennoch gelang, die Haustür zu öffnen und sich anzuziehen, um dann "Zug schauen" zu gehen, ist vorerst ungeklärt.

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