Mo, 18. Dezember 2017

Tat war geplant

10.02.2016 15:54

Kleinkind von Vater mit Maurerfäustel erschlagen

Die Bluttat eines 37-Jährigen an seinem zweijährigen Sohn am Dienstag in Wolfern in Oberösterreich ist mit einem Maurerfäustel verübt worden. Der Mann hatte dem Kind damit auf den Kopf geschlagen.

Der 37-Jährige, der sich in Karenz befand, war - wie berichtet - am Dienstag allein mit seinem zweijährigen Sohn zu Hause. Die beiden anderen Kinder im Alter von vier und sechs Jahren waren zu diesem Zeitpunkt im Kindergarten bzw. in der Schule, die Mutter war in der Arbeit.

Als der Mann den Buben nicht wie vereinbart zu Verwandten brachte, kamen diese nachsehen und fanden im Haus der Familie die blutüberströmte Kinderleiche in der Badewanne. Laut Obduktion war die aus dem Schlag resultierende Verletzung die Todesursache, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Geplante Tat
Der Vater war zunächst verschwunden. Wenig später wurde er erhängt aufgefunden. Er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er mitteilte, er könne nicht mehr. Die Polizei geht daher davon aus, dass es sich bei dem Fall um einen erweiterten Selbstmord handelt und dass die Tat geplant war.

Ursache waren wohl psychische Probleme des Mannes. Spekulationen, dass er sich mit dem Hausbau finanziell übernommen habe und das der Auslöser war, hätten sich nicht erhärtet.

Lesen Sie auch:

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden