So, 19. November 2017

Ein Meter Neuschnee

10.02.2016 13:11

„Brutal!“ Hirscher und Co. in Japan eingeschneit

Wenige Tage vor der Fortsetzung des alpinen Ski-Weltcups in Japan ist Marcel Hirscher zu einer Trainingspause gezwungen worden. Über ein Meter Neuschnee im Trainingsgebiet "White World Oze Iwakura" verhinderte am Mittwoch ein Schneetraining des Weltcup-Führenden. "Es schneit so brutal, das kann man sich bei uns daheim gerade schwer vorstellen", berichtete Hirscher. Im Video oben sehen Sie ein Porträt über Marcel Hirscher.

Hirscher legte jedenfalls einen "Pause-Tag" ein und verbrachte diesen großteils im Trockenen. "DVD schauen und Training, damit man im Radl bleibt", lautete der Plan des Salzburgers.

Nicht das Einfachste
Nach Korea geht das "Asien-Doppel" der Herren dieses Wochenende in Japan weiter. "Japan ist sehr speziell, was das Training betrifft. Es ist nicht das Einfachste, aber hier haben sie es eigentlich sehr gut hinbekommen", verwies der Salzburger darauf, dass er nach seinem Wechsel von Südkorea nach Japan am Dienstag einige passable Slalom-Fahrten hingelegt hatte.

Japan stellt die Europäer vor ähnliche Situationen wie Südkorea. "Das Essen ist auch hier gewöhnungsbedürftig", meinte Hirscher. "Aber man gewöhnt sich an alles, wie man so schön sagt", nahm der Salzburger die Situation wie schon vor einer Woche beim Olympia-Test in Jeongseon gelassen.

Duell mit Kristoffersen geht weiter
Am Donnerstag geht es für den vierfachen Weltcup-Gesamtsieger weiter ins etwa 70 Kilometer entfernte Yuzawa Naeba, wo mit Riesentorlauf (Samstag) und Slalom (Sonntag/jeweils 2 und 5 Uhr MEZ) das Duell vor allem mit dem 134 Punkte zurückliegenden Verfolger Henrik Kristoffersen weitergeht. Das letzte Rennen in Hirschers Paradedisziplin Riesentorlauf am 20. Dezember in Alta Badia liegt wegen der Absagen in Adelboden und Garmisch schon fast zwei Monate zurück. Im Slalom hatte zuletzt Kristoffersen stets die Nase vorne gehabt.

"Wie die Sau"
Ob nach zehn Jahren Weltcuppause (2006 Shigakogen) in Japan sowie gleich 41 Jahren in Naeba (zuletzt 1975) die Rennen wie geplant stattfinden können, muss aber mit Vorsicht genossen werden. Denn auch für Naeba, den ersten japanischen Weltcup-Ort überhaupt (1973) wird nicht besonders gutes Wetter vorausgesagt. "Es schneit derzeit wie die Sau. Das ist natürlich nicht optimal, auch was die Rennen am Wochenende betrifft", sagte Hirscher am Mittwoch seufzend. "Ich hoffe, sie kriegen das irgendwie hin."

Bei Kristoffersen dürfte der vermutete Ermüdungsbruch im Fuß kein allzu großes Thema mehr sein. Jedenfalls postete der Norweger vergnügt Fotos von sich im Kimono und wagte sich trotz der Neuschnee-Massen auf die japanische Trainingspiste.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden