Mi, 22. November 2017

Brandgefährlich

10.02.2016 09:06

Darauf sollten Sie bei Lithium-Ionen-Akkus achten

Moderne Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus haben eine enorm hohe Energiedichte und können daher durch technische Mängel oder unsachgemäße Handhabung brandgefährlich werden. Davor warnt das deutsche Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer. Ein großes Risiko stellt demnach insbesondere die Nutzung nicht kompatibler Ladegeräte oder -kabel dar.

Kritisch sei zudem das Laden von Lithium-Ionen-Akkus, die lange nicht genutzt wurden oder sehr kalt sind, so das Institut gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bei kalten Temperaturen oder Winterwetter sollten deshalb beispielsweise E-Bike-Akkus nicht in einer unbeheizten Garage gelagert und schon gar nicht geladen werden.

Wer Lithium-Batterien kauft, sollte auf geprüfte Sicherheit achten, die am GS-Zeichen zu erkennen ist. Grundsätzlich gelte es, die Angaben von Geräte- und Akku-Herstellern zu beachten und ausschließlich mitgelieferte oder für den Ladezweck vom Hersteller vorgesehene Ladegeräte zu benutzen. Tabu seien jegliche Versuche, Lithium-Zellen zu öffnen, zu zerlegen oder zu modifizieren.

Lithium-Akkus werden den Angaben nach am besten nicht in der Nähe brennbarer Materialien und nur in Räumen mit einem Feuermelder geladen. Wer Beschädigungen oder Aufblähungen an einem Akku feststellt, sollte diesen keinesfalls mehr benutzen, sondern beim Händler oder kommunalen Sammelstellen entsorgen.

Die Experten raten außerdem, die Pole oder Kontaktflächen ausrangierter Lithium-Batterien abzukleben, um gefährliche Kurzschlüsse zu verhindern. Diese Vorgehensweise empfehle sich auch bei längerer Lagerung.

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