Mo, 20. November 2017

Aktion erfolgreich

09.02.2016 16:50

Gefängnisrazzia: 65 Waffen und 103 Handys gefunden

Die Bilanz der Blitzaktion von Justizminister Wolfgang Brandstetter kann sich sehen lassen: Bei gleichzeitigen Kontrollen aller 27 Haftanstalten bzw. von rund 3000 Insassen wurden unter anderem 103 eingeschmuggelte Mobiltelefone, 65 Hieb- und Stichwaffen sowie Drogen gefunden.

Brennpunkte: die berühmt-berüchtigte Haftanstalt Stein in Niederösterreich, Suben in Oberösterreich, Graz-Karlau in der Steiermark und Wien-Simmering. Im Visier der  uniformierten Einheiten standen Handys, Waffen und Drogen. Die größte Häfen-Razzia der heimischen Justizgeschichte dauerte bis kurz vor Mitternacht. Die Beamten durchsuchten alleine in den vier Schwerpunkteinrichtungen knapp 1000 Zellen, 50 Gefängnisbetriebe und 2000 Inhaftierte.

96 Sackerl mit Drogen
Bei den Leibesvisitationen der Straftäter, in den Matratzen, hinter den Steckdosen und unter Abdeckungen kam dann so einiges zum Vorschein. Die Bilanz: Insgesamt wurden 103 Handys, 96 Sackerl mit Drogen und 65 Stichwaffen entdeckt und sofort sichergestellt. Die verbotenen Gegenstände waren in die Anstalten geschmuggelt worden. Auch eigens gebastelte Hantelstangen aus mit Wasser gefüllten Kanistern auf Besenstielen und selbst angesetzte Alkohol-Behältnisse wurden zur Sicherheit einkassiert.

Justizminister Brandstetter betont nach der bundesweiten Kontrolle: "Der Einsatz hat gezeigt, dass es notwendig ist, mit aller Konsequenz gegen den Schmuggel illegaler Gegenstände vorzugehen. Wir werden auch weiterhin nicht lockerlassen!"

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